Der Samstag in Flawil, Niederwil und Degersheim im Zeichen der Fasnacht: Es gab tatsächlich nichts, was es nicht gibt

Drei Dörfer, drei Mottos, ein Thema: An den samstäglichen Fasnachtsumzügen ging es hoch her.

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«Flieg hoch, Simi», «Fahrt schnell, Kids», «Radelt flott Co-Workers» – Sport hat viele Facetten. Diese wurden, kreativ interpretiert und mit viel handwerklichem Geschick zu bunten Fasnachtssujets gestaltet, auf die Strassen Degersheims gebracht. «Es lebe der Sport.» Nachdem die letzten Konfetti verschossen und die Guggenklänge verstummt waren, zweifelte niemand mehr daran, dass das Motto weitgehend der lokalen Denkweise entspricht.

«Katar 2020»: Die Gruppe marschierte zwar in Degersheim, wäre auch in Niederwil mottokonform gewesen. Denn dort reisten die Fasnächtler thematisch «Rund UM die WELT». Wenngleich hier die Gross- und Kleinschreibung nicht zufällig gewählt war. «Gitnüntwosnödgit» oder eben «Es gibt nichts, was es nicht gibt». Dies ist nicht nur das Motto, das der Narrenrat für den Flawiler Umzug 2020 kreiert hatte, sondern auch das Fazit am späten Samstagnachmittag.

Einmal mehr hatten sich die Schulen und Kindergärten mächtig ins Zeug gelegt, um mit einfachen Mitteln und viel Fantasie, geradezu fantastische Gruppen und zuckersüsse Fotosujets zu kreieren. (ahi)