Der Leader war diesmal zu stark

Handball. Nach dem gewonnenen Derby vor Wochenfrist gegen Flawil peilte die erste Mannschaft des KTV Wil Handball auch im Auswärtsspiel gegen Yellow Winterthur 2 einen Sieg an. Das Hinspiel wurde mit 33:31 gewonnen, es dufte also mit einer ausgeglichenen Partie gerechnet werden.

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Handball. Nach dem gewonnenen Derby vor Wochenfrist gegen Flawil peilte die erste Mannschaft des KTV Wil Handball auch im Auswärtsspiel gegen Yellow Winterthur 2 einen Sieg an. Das Hinspiel wurde mit 33:31 gewonnen, es dufte also mit einer ausgeglichenen Partie gerechnet werden. Der Leader aus Winterthur schickte die Wiler aber mit einer deutlichen 28:14-Niederlage nach Hause.

Deutliche Führung

Yellow Winterthur 2 musste in dieser Saison bisher erst eine Niederlage einstecken, gegen den KTV Wil. Keine Frage, dass der Leader der 2.-Liga-Gruppe 1 etwas gutmachen wollte. Die Mannschaft, welche mit Spielern des NLB-Teams verstärkt antrat, zeigte auf dem Spielfeld schon bald auf, wer in der eigenen Halle das Sagen hatte. Schnell gingen die Einheimischen deutlich in Führung und liessen die Wiler bei ihren Angriffen immer wieder verzweifeln. Nur gerade drei Tore gelangen den Gästen in den ersten 20 Minuten.

Zur Pause lagen die Mannen des Trainergespanns Uwe Egger und Erich Frefel schon mit zehnt Toren im Rückstand.

Offensive als Knackpunkt

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es dem KTV Wil nicht, mehr Akzente für ein erfolgreicheres Abschneiden zu setzen. Als desolat darf deswegen die Wiler Leistung trotzdem nicht bezeichnet werden.

Die 6:0-Abwehr stand gegen die wirbligen Angreifer während 60 Minuten stabil und der Kampfgeist stimmte ebenfalls bis zuletzt. Einziger Knackpunkt bildete die Offensive. In dieser scheiterten die Akteure zu oft am eigenen Unvermögen oder am glänzend reagierenden gegnerischen Torhüter.

In der Abwehr stark

So mochte Trainer Uwe Egger nach dem Spiel seinem Team auch keine grosse Vorwürfe machen.

«Wir haben gegen eine starke Mannschaft in der Abwehr gut gespielt und über die volle Distanz gekämpft. Mit etwas mehr Wettkampfglück in der Offensive wäre mindestens ein ansprechendes Resultat drin gelegen.» (ror.)

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