Der Kreis schliesst sich

EISHOCKEY. Der EC Wil bestreitet heute abend, Spielbeginn um 20 Uhr, ein Vorbereitungsspiel gegen die Pikes EHC Oberthurgau. Was für die Wiler ein normales Vorbereitungsspiel sein dürfte, ist für die Pikes eine besondere Partie. Sie feiern 50 Jahre Bestehen.

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Die Saison geht wieder los. (Bild: pd)

Die Saison geht wieder los. (Bild: pd)

EISHOCKEY. Der EC Wil bestreitet heute abend, Spielbeginn um 20 Uhr, ein Vorbereitungsspiel gegen die Pikes EHC Oberthurgau. Was für die Wiler ein normales Vorbereitungsspiel sein dürfte, ist für die Pikes eine besondere Partie. Sie feiern 50 Jahre Bestehen. Dass die Mannschaft vom Bodensee dafür ausgerechnet den EC Wil eingeladen hat, hat seinen besonderen Grund. Vor 50 Jahren waren die Wiler nämlich der erste Gegner überhaupt, gegen den sie gespielt hat. Der Kreis schliesst sich somit nach 50 Jahren wieder. Etwas unerfreulicher für den EC Wil ist hingegen die neueste Entwicklung im Personalbereich der ersten Mannschaft. Joel Zeller und Marvin Guggisberg haben infolge der Belastung Studium/1. Liga und neuer Job/1. Liga die Verträge aufgelöst. Joel Zeller wird die nächste Saison beim EHC St. Gallen in der 3. Liga bestreiten. Bei Marvin Guggisberg ist die Eishockey-Zukunft noch offen.

Wiler Cup in der Ebnet-Halle

VOLLEYBALL. Heute Donnerstag um 20.30 Uhr bestreitet das Damenteam des STV Wil seine erste Cuprunde im Mattschulhaus in Wil gegen den VBC Chur, um am Samstag erneut im Einsatz zu stehen. Dann findet nämlich der traditionelle Wiler Cup statt, der dieses Jahr in der Ebnet-Halle in Bronschhofen durchgeführt wird. Die ersten Spiele finden ab 9.45 Uhr statt. Das Turnier ist bei den Teilnehmern besonders beliebt, weil kurz vor Meisterschaftsbeginn eine Standortbestimmung vorgenommen werden kann. Am Sonntag stehen dann die Juniorinnen im Einsatz. Der STV Wil führt an beiden Turniertagen eine Festwirtschaft.

Düsel/Schlegel überzeugten

SCHWINGEN. Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich 150 Nachwuchsschwinger zum Saisonhöhepunkt, dem Eidgenössischen Nachwuchsschwingfest in Aarburg. Samuel Düsel und Sämi Schlegel erkämpften sich den Doppelzweig für den Toggenburger Schwingerverband. Der Wiler Düsel musste im ersten Gang gegen den Bruder von Schwingerkönig Kilian Wenger, Marcel Wenger, antreten und verlor den Gang in der ersten Minute. Sämi Schlegel verlor seinen ersten Gang gegen den späteren Festsieger Lukas Döbeli ebenfalls. Die beiden Sennenschwinger liessen sich durch diese Niederlagen nicht einschüchtern und gewannen den zweiten Gang souverän. Vor der Mittagspause musste der Strassenbaulehrling Düsel erneut eine Niederlage im dritten Gang schreiben lassen. Patrick Betschart beförderte ihn platt ins Sägemehl. Auch für den «Hembergler» Schlegel war der dritte Gang mit einem Punkteverlust gezeichnet. Gegen Remo Blatter aus dem Berner Schwingerverband fand er kein Rezept zum Sieg und musste die Punkte bei einem Remis teilen. Der Doppelzweig war für die beiden Jungschwinger aber noch in Reichweite. Samuel Düsel und Sämi Schlegel liessen nichts mehr anbrennen und besiegten ihre drei Gegner am Nachmittag gekonnt. Der Kantischüler Schlegel landete nach sechs Gängen auf Rang 3b, Düsel seinerseits im vierten Schlussrang.

Erfolgreiche Schlussrunde

FAUSTBALL. Die Schlussrunde im Faustball 1. Liga Frauen fand in Diepoldsau statt. Nach einer Vorrunde, an welcher RiWi Punkte verschenkt hatte, konnte nur noch um Rang fünf bis sieben gespielt werden. Trainer Edi Hagen, der vom Potenzial des jungen Teams überzeugt ist, fixierte den fünften Schlussrang als Tagesziel. Der erste Gegner war Jona. Mit druckvollem Angriffsspiel und einer sicheren Defensive konnte das Spiel mit den Satzresultaten 11:4 und 11:7 gewonnen werden. Im zweiten und letzten Saisonspiel traf RiWi auf Ettenhausen. In der Vorrunde konnte diese Begegnung nur mit Mühe 2:1 gewonnen werden. Die Spielerinnen waren somit gewarnt. Sichere Ballabnahmen und saubere Zuspiele sowie erfolgreiche Abschlüsse prägten das Spiel, das verdient mit 2:0 endete. RiWi beendete somit die Saison auf dem fünften Schlussrang. RiWi spielte mit Michele Streich, Aline Hagmann, Alexandra Stahel, Bettina Burtscher, Michelle Egli, Jael Müllhaupt und Cassandra Hagen.

Unerschrocken und erfolgreich

BOWLS. Bowls ist eine urbritische Variante von Boccia. Der Curling Club Uzwil betreibt diese Sportart als Sommernutzung seiner Curlinghalle seit diesem Sommer. In der Schweiz existieren lediglich fünf Clubs, wovon vier aus dem Kanton Bern stammen. Diese Clubs dominieren auch national die Szene, obwohl die Uzwiler mit rund 30 Mitgliedern der grösste Verein sind. Vier Uzwiler Curler (Bowls Spieler) haben sich kurzfristig entschlossen, sich für die Schweizer Meisterschaft anzumelden. Als Vorbereitung dienten einige wenige Trainings, eines unter Anleitung der Schweizer Meister aus Thun, in der eigenen Halle und mit eigenem Spielmaterial. Grundsätzlich war man sich im Uzwiler Lager bewusst, dass man an der Schweizer Meisterschaft im Simmental Kanonenfutter sein würde. Das Bruderduo Marco und Romano Ruch musste im ersten Spiel gleich unten durch gegen das einheimische Team aus Gstaad. Doch im zweiten Spiel gegen die aktuellen Schweizer Meister bahnte sich eine Sensation an, als die Uzwiler im zweiten Satz nach vier Ends mit 4:0 in Führung gingen und die Gegner fast verzweifeln liessen. Die Überraschung blieb allerdings aus. Das dritte Spiel brachte den ersten Sieg und damit Rang neun in der Endabrechnung. Das Duo Oliver Sutter und Roman Bauer begann verheissungsvoll mit einem Überraschungssieg und einem Unentschieden, ehe die Dominanz der Berner die unerschrockenen Ostschweizer zurückbanden. Die Uzwiler qualifizierten sich für die Viertelfinals und schlugen in diesen das einheimische Gstaad. Im Halbfinal entschied das Zusatzend in einem hochklassigen Spiel zu Ungunsten der Uzwiler. Das Spiel um Bronze wurde verloren. Mit dem vierten Rang haben die Uzwiler jedoch eine erste ostschweizerische Duftmarke im bernisch dominierten Bowls gesetzt.

Kirchberger fordern Wiler

LAUFSPORT. Das sportliche Wil wird vom sportlichen Kirchberg zu einem sportlichen Gemeindeduell herausgefordert. Anlässlich des Stammes der IG Wiler Sportvereine wurde die Herausforderung angenommen. Somit beginnt die Planungsphase und in dieser soll zuerst einmal ein Wiler, ein Kirchberger sowie ein Gesamt-OK auf die Beine gestellt werden. An besagtem Gemeindeduell werden rund 3500 bis 4000 Läufer erwartet, die sich auf den Weg von Kirchberg nach Wil machen, wo sich im Bergholz das Ziel befindet. Nebst dem Zusammenstellen der drei Organisationskomitees wird es eine grosse Herausforderung sein, die nötige Helferschar zu stellen. Aus diesem Grund hat Martin Senn, Präsident der IG Wiler Sportvereine, ein Rundmail verschickt, in welchem die Vereine aufgefordert sind, sich für dieses Gemeindeduell in irgendeiner Weise als Helfer zu engagieren.

Schiedsrichter am Weltcup

KAMPFSPORT. Anlässlich des Wado-Kai-Karate-Do-Weltcups reis- te die SWKO (Swiss-Wado-Kai-Karate-Organisation)-Delegation für zwei Wochen nach Nagoya, Japan. Mit dabei war auch Mislim Imeroski, selbst passionierter Karateka und Leiter der Karateschule Flawil. An den Tagen vor dem Wettkampf durfte Imeroski mit zahlreichen Grossmeistern aus der ganzen Welt ein besonders intensives Karatetraining besuchen. Dabei konnte er viele neue Erfahrungen sammeln, die er in seiner Karateschule weitergeben möchte. Da Imeroski die obligatorische Schiedsrichterprüfung mit Erfolg bestand, konnte er sowohl beim Kumite (Zweikampf) als auch bei Kata (Schattenkampf) zahlreiche Begegnungen, darunter auch einige Finals, richten. Dies sei, so Imeroski, ein unvergessliches, aber viel zu seltenes Erlebnis. Besonders schön sei gewesen, dass die Schweizer Sportlerinnen und Sportler trotz grosser Konkurrenz so erfolgreich waren wie noch nie. Gleich zwei Bronze-, eine Silber- und sogar eine Goldmedaille erzielten die hiesigen Athleten.

Bronze für die Scherrer-Sisters

LEICHTATHLETIK. An den Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaften gewannen die beiden Mittelstrecklerinnen Chiara und Delia Scherrer über 1500 Meter je eine Bronzemedaille. Chiara in der Kategorie U20, Delia bei der U23.

Doppelzweig für Toggenburger. (Bild: pd)

Doppelzweig für Toggenburger. (Bild: pd)

Romano (l.) und Marco Ruch. (Bild: pd)

Romano (l.) und Marco Ruch. (Bild: pd)

Oliver Sutter (l.)/Roman Bauer. (Bild: pd)

Oliver Sutter (l.)/Roman Bauer. (Bild: pd)

Schiri Mislim Imeroski. (Bild: pd)

Schiri Mislim Imeroski. (Bild: pd)

Delia (l.) und Chiara Scherrer. (Bild: pd)

Delia (l.) und Chiara Scherrer. (Bild: pd)