Der Gemeinderat ist bereits komplett

Acht Kandidaten stellten sich der Wahl für die sechs Sitze im Oberbürer Gemeinderat. Zu einem zweiten Wahlgang kommt es nicht: Peter Bruhin (CVP) aus Niederwil und Yvonne Keller (Pro Oberbüren), Sonnental, wurden gewählt.

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Als Gemeinderäte gewählt: Peter Bruhin und Yvonne Keller. (Bild: zi.)

Als Gemeinderäte gewählt: Peter Bruhin und Yvonne Keller. (Bild: zi.)

OBERBÜREN. Das Oberbürer Stimmvolk hat bereits entschieden: Peter Bruhin (CVP) und Yvonne Keller (Pro Oberbüren) wurden als neue Mitglieder des Gemeinderats gewählt. Acht Personen kämpften um die sechs Sitze im Oberbürer Gemeinderat. Nach den Rücktrittserklärungen der beiden Niederwiler Jakob Hämmerli (CVP) und Kurt Bommeli (FDP) nominierte die CVP schon früh Peter Bruhin aus Niederwil. Bruhin, seit vier Jahren Präsident der Niederwiler Dorfkorporation, galt als unbestritten und wurde nun auch mit einem Glanzresultat von 910 Stimmen gewählt.

Ebenfalls sehr früh nominierte die Gruppierung Pro Oberbüren ihre Kandidatin, Yvonne Keller aus dem Sonnental. Keller ist keine Unbekannte, denn sie ist seit zwölf Jahren Mitglied des Primarschulrates Oberbüren-Sonnental. Auch sie wurde bereits im ersten Wahlgang gewählt – allerdings knapper als Bruhin. Sie lag 38 Stimmen über dem absoluten Mehr von 625.

Kurz vor Ende der Einreichefrist der Wahlvorschläge liess die SVP wissen, dass sie Bruno Dudli, Sonnental, und Tobias Keller, Niederwil, ins Rennen um einen Sitz im Gemeinderat schicken wird. Ein Wahlkampf im grossen Stil entbrannte nicht. Einzig Leserbriefschreiber kritisierten die Kandidatur von Bruno Dudli. Dies kann ihn Stimmen gekostet haben. Dudli machte allerdings schon länger auf sich aufmerksam – als Leserbriefschreiber, mit seinem Kampf gegen das Radwegprojekt im Sonnental und auch, als er sich gegen die vom Gemeinderat präsentierte Gemeindeordnung wehrte. Stimmen aus Niederwil dürfte ihn letztlich jener Leserbrief gekostet haben, in dem er die Kosten des Niederwiler Mehrzweckhallenprojekts in Frage stellte. Dudli und auch Keller verfehlten das absolute Mehr mit 424 und 391 Stimmen deutlich. (zi.)