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«Der Gedanke an diese Arbeit liess mich nie los»

Nachgefragt

Am 26. November kommt es in Oberuzwil zu einer Ersatzwahl für den per Ende Jahr zurücktretenden Gemeinderat Thomas Müller (FDP). Zwei Kandidierende treten um den freie werdenden Sitz an: Ingrid Markart-Kaufmann (FDP) und Patrick Schätti (CVP). Die «Wiler Zeitung» stellt beide vor, angefangen mit Ingrid Markart-Kaufmann.

Wieso kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Vor circa 18 Jahren war ich bereits angefragt worden, hatte aber als Alleinerziehende zu wenig Zeit. Der Gedanke an diese vielseitige Aufgabe liess mich nie ganz los.

Wenn Sie die freie Wahl hätten, in welchen Kommissionen würden Sie sich gerne engagieren und weshalb?

Alle wären interessant und eine Herausforderung. Folgende sprechen mich besonders an:

• Wirtschaft: Als Kind arbeitete ich im Betrieb meiner Eltern mit. Heute bin ich selbst überzeugte Unternehmerin.

• Landwirtschaft: In jungen Jahren war ich gerne auf den benachbarten Bauernhöfen. Ich habe grossen Respekt vor gut geführten Betrieben.

• Heim: Da ich selbst als Heimleiterin tätig bin, sind mir die Themen bestens bekannt.

• Mobilität: Mobilität bedeutet Freiheit, ist oft existenziell für den Arbeitsweg und ermöglicht soziale Kontakte. Die Verkehrsanbindung ist ein wichtiger Standortvorteil für Menschen und Unternehmen.

• Feuerschutz: Notfallsituationen sind einschneidend. Gute Planung, sinnvolle Ausrüstung und Training sind wichtig.

Welches sind die Herausforderungen, welche die Gemeinde Oberuzwil nach ihrer Meinung angehen sollte?

Wichtige Projekte (Sanierung Schulhaus, Hallenbad, Gemeinde- und Schulverordnung) sind umgesetzt oder auf gutem Weg. Junge Menschen verlassen die Ostschweiz. Umso wichtiger ist es, Oberuzwil als attraktive Gemeinde zu positionieren und Bedürfnissen gerecht zu werden. Zudem beschäftigt Fachkräftemangel die ganze Region. Zu beiden Themen habe ich konkrete Vorgehensvorschläge. Mit einer Kita-Offensive oder der Stärkung des Dorfkerns als Begegnungsort allein ist es nicht getan. Aufgaben der Gemeinden werden zahlreicher und komplexer.

Weshalb sollten die Wählerinnen und Wähler Sie im November in den Gemeinderat wählen?

Weil eine breite Erfahrung in verschiedenen Unternehmen, Fachkompetenz und effiziente Lösungsorientierung, getragen von Menschlichkeit, für Oberuzwil wichtig sind.

Was schätzen Sie an Ihrem Konkurrenten um das Amt im Gemeinderat, Patrick Schätti?

Patrick Schätti habe ich erstmals am Oberbürer Jubiläumsfest hoch zu Ross beim Musizieren gesehen. Er wirkt sympathisch und offen. Durch seine rund 30-jährige Tätigkeit im Pflegeheim im Dorf ist er gut verankert.

Wie schaffen Sie einen Ausgleich zur Politik und Ihrem Berufsleben?

Meine Familie ist Kraft, Halt und Ansporn. Ansonsten bin ich möglichst oft in der Natur – vor allem im Wald –, betreibe Fitness und lese aktuell Bücher über unsere Kultur.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Oberuzwil?

Weiterhin eine gute Verkehrsanbindung, ein hohes Bildungsniveau, wirtschaftliches Fortkommen sowie ein sicheres und friedvolles Leben. (gia)

Hinweis

Das Interview wurde schriftlich geführt.

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