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Der FC Wil will die «Rüebliländer» knacken

Am Sonntag tritt der FC Wil gegen den FC Aarau an. Mit einem Seitenhieb auf die Gegner macht der Verein auf das Spiel aufmerksam.
Tobias Söldi
Mit Biss gegen die «Rüebliländer» aus dem Aargau: Mittelfeldspieler Dominik Schmid. (Bild: PD)

Mit Biss gegen die «Rüebliländer» aus dem Aargau: Mittelfeldspieler Dominik Schmid. (Bild: PD)

Der FC Wil ist auf Kurs: In eindrücklicher Manier gewannen die Ostschweizer vergangenen Samstag gegen Stade-Lausanne-Ouchy mit 3:0. Die Mannschaft liegt zurzeit auf dem dritten Rang – mit nur einem Punkt Rückstand auf GC.

Nächstes Wochenende, am Sonntag, 27. Oktober, trifft der Fussballclub um 14.30 Uhr in der IGP-Arena auf den FC Aarau. Und man ist voller Elan: «Wir wollen dranbleiben, vorne mitmischen und die ‹Grossen› ärgern», schreibt Dani Wyler, Leiter Kommunikation des FC Wil, in einer Medienmitteilung.

Entschlossener Biss ins Rüebli

Letzteres tun die Wiler mit einem kulinarischen Seitenhieb auf die Herkunft ihrer Gegner: Das anstehende Spiel steht unter dem Motto «Wir knacken die Rüebliländer» – ist doch der Kanton Aargau in der ganzen Schweiz bekannt als «Rüebliland» und für seine Rüeblitorte. Entsprechend entschlossen und herzhaft beisst FC-Wil-Spieler Dominik Schmid auf dem Flyer zum Spiel in eine Karotte.

Doch die Sache mit den Rüebli im Aargau ist nicht ganz so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Kanton ist ursprünglich nämlich gar kein Rüebli-, sondern vielmehr ein Rüben- oder Räbenland, wie das Schweizer Fernsehen in der Sendung Mailbox einmal aufdeckte. Rüben und Räben werden schon seit über 200 Jahren im Kanton Aargau angepflanzt.

Mehr Rüebli im Thurgau als im Aargau

Rüebli hingegen tauchten erst im Verlauf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf: und zwar auf Postkarten aus dem Kanton Aargau, die mit Rüebli verziert waren. Mit den dekorativen Rüebli konnte man besser werben als mit den unförmigen Räben oder Rüben – und Rüben und Rüebli, das klingt ja ganz ähnlich. Das «Rüebliland», ein blosser PR-Gag also. Die meisten Rüebli werden im Wallis, im Berner und Fribourg Seeland und im Thurgau angepflanzt.

Doch von solchen Details sollen sich die Spieler des FC Wils nicht irritieren lassen. Der Fokus gilt ganz dem Ball und dem gegnerischen Tor. Trotzdem können ein paar knackige Karotten zur Vorbereitung nicht schaden. Rüebli seien gut für die Augen, heisst es ja.

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