Der FC Wil hat es am schönsten

Während in der Region bei den meisten Vereinen der normale Meisterschaftsbetrieb läuft, darf die erste Mannschaft des FC Wil morgen Samstag in ein einwöchiges Trainingslager nach Valencia reisen.

Urs Nobel
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ALLGEMEIN. Wegen Abwesenheit des FC Wil steht deshalb die Sportart Eishockey im Zentrum des Interesse, die in der Region von den 2.-Liga-Teams EHC Uzwil und dem EC Wil vertreten wird. Es geht aber auch in den traditionellen Hallensportarten Volleyball, Handball und Unihockey oder Badminton hoch zu und her.

Eishockey

Die beiden Eishockeyteams der Region haben noch drei (Wil) und vier Spiele (Uzwil) in der Qualifikation auszutragen. Während der EC Wil die Playoffs bereits auf sicher hat, muss Uzwil noch zittern. Der EC Wil möchte seinen vierten Tabellenrang aber noch verbessern und wegen mehr Heimspielen in den Playoffs Tabellenzweiter werden. Uzwil belegt zwar mit dem achten Rang ebenfalls einen Playoff-Rang, hat diesen aber noch keineswegs auf sicher. Wollen beide Teams morgen Samstag ihren Zielen näherkommen, muss ein Sieg her. Für Uzwil im Heimspiel um 18 Uhr gegen Herisau, für Wil in der Auswärtspartie um 17 Uhr gegen Wallisellen. Je ein Sieg beider Teams würde unerwartet noch zu grossartiger Nachbarschaftshilfe gereichen. Die Wiler könnten punktemässig wieder zu Herisau (2.) aufschliessen und Uzwil würde Wallisellen (7.) überholen. Ein Wiler Sieg in Wallisellen ist wahrscheinlicher als ein Uzwiler Erfolg gegen den SC Herisau, der auf eine unheimliche Siegesserie zurückblickt und bereits wieder unbescheiden vom Aufstieg in die 1. Liga spricht.

Badminton

Auf sportlich hochstehendem Niveau spielt das NLA-Team des BC Uzwil. Der amtierende Schweizer Meister und aktuelle Tabellenleader mit vier Punkten Vorsprung steht am Sonntag vor einer sehr schwierigen Auswärtspartie, wenngleich er aufgrund des gewonnenen Vorrundenspiels gegen St. Gallen-Appenzell die Favoritenrolle übernehmen muss und auch in verschiedenen Fernduellen von weiteren Gegnern, die allesamt in die Playoffs möchten, gejagt wird. St. Gallen-Appenzell belegt zurzeit mit seinem vierten Tabellenrang einen Playoff-Platz. Dieser ist jedoch noch keineswegs gesichert, und so stehen die Olma-Städter, die in der Athletic-Halle ihre Partien austragen, unter hohem Leistungsdruck. Druck macht oft erfinderisch, und der Gastgeber verfügt jeweils über Vorteile in der Wahl der Spielzusammensetzung. Die St. Galler werden garantiert alles versuchen, diesen Vorteil zu nützen.

Volleyball

Die Männer des STV Wil und die Frauen von Volley Uzwil (beide 2. Liga) bestreiten morgen Samstag je ein Heimspiel. Der STV Wil (3. Rang) um 16 Uhr gegen Pallavolo Kreuzlingen (7.) im Klosterweg und Volley Uzwil (8.) gegen Tabellennachbar Kanti Schaffhausen (7.) um 17 Uhr in der Turnhalle Neuhof. Sind die Wiler, die mit dem angestrebten Wiederaufstieg bereits nichts mehr zu tun haben, in ihrem Spiel gegen die Thurgauer zu favorisieren, dürfte die morgige Begegnung der Uzwiler Damen hart umkämpft werden.

Handball

Sie spielen allesamt in der 2. Liga und stehen morgen Samstag im Einsatz: die Damen des KTV Wil, die Damen der Spielgemeinschaft Uzwil/Gossau und die Herren des HC Flawil. Die Flawiler (6. Rang) bestreiten ein Heimspiel, um 17.15 Uhr in der Botsberghalle gegen Rover Wittenbach (9.). In der Hinrunde und im Cup vermochten die Flawiler Rover Wittenbach mit jeweils knappen Resultaten zu besiegen. Rover Wittenbach präsentiert sich diese Saison nicht mehr so ausgeglichen und hat viel von seiner Spielkultur eingebüsst. Trotzdem stehen in jenem Team noch einzelne Akteure, die das Spiel alleine zugunsten ihres Teams entscheiden können. Für die KTV-Wil-Damen (3. Rang) geht es in ihrer Auswärtspartie gegen den SV Fides (7.) darum, an die Leistungen der Partie in der Vorwoche anzuknüpfen. Dann gibt es auch dieses Wochenende wieder einen Grund zu jubeln. Schwieriger wird das Unterfangen für die Uzwiler Spielgemeinschaft (4. Rang). In der Partie um 18.45 Uhr treffen sie auf das zweitplazierte Goldach-Rorschach, das sich auf Aufstiegskurs befindet und sich von den Untertoggenburgerinnen nicht vom Weg abbringen lässt.

Unihockey

Die 1.-Liga-Damen des UHC Wil stehen am Sonntag um 17 Uhr auswärts gegen die Nesslau-Sharks (5. Rang) im Einsatz. Auch wenn die am Tabellenende plazierten Wilerinnen auf ihren zweiten Sieg in der Saison zurückblicken, werden sie kaum Punkte aus dem Toggenburg mit nach Hause nehmen.