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Der FC Sirnach schafft in extremis doch noch den Ligaerhalt

Ziemlich alles lief am Samstag für den FC Sirnach, sodass sich die Hinterthurgauer doch noch in der 2. Liga regional halten. Aber selbst nach dem 4:2-Auswärtssieg in Weinfelden-Bürglen ging das Zittern noch weiter.
Gianluca Lombardi/Urs Schmied/Urs Nobel/Simon Dudle

Am Ende konnten die Sirnacher nichts mehr anderes machen, als auf zwei Teams der 2. Liga interregional zu hoffen. Nur wenn sich Chur auf Kosten von Schaffhausens ältester Nachwuchsmannschaft noch in der Liga halten würde, war eine Liga tiefer auch Sirnach gerettet. Die Bündner mussten mindestens einen Punkt mehr machen als die Schaffhauser. Und siehe da: Schaffhausen lag im Heimspiel gegen Rüti zur Pause 0:3, später 1:5 zurück und verlor schliesslich 3:5. So genügte den Churern – und Sirnachern – ein 1:1 in Frauenfeld zum Ligaerhalt. Dass der Führungstreffer Churs wohl irregulär war, weil der Ball zuvor die Behindlinie überschritten haben dürfte, war ein wichtiges Detail, das nach Schlusspfiff aber niemanden mehr interessierte. Sirnach sagte: «Danke Chur, danke Rüti – und auch danke Schiedsrichter.»

Doppelschlag von Aydeniz als Basis für den Sieg

Damit es aus der Optik der Hinterthurgauer überhaupt zu dieser Dramatik kommen konnte, hatten sie zwei Stunden zuvor ihre Hausaufgaben erledigen müssen. Beim 4:2-Auswärtssieg gegen Weinfelden-Bürglen, das ebenfalls und schliesslich vergebens um den Ligaerhalt kämpfte, geriet Sirnach entgegen dem Spielverlauf mittels sehenswertem Freistosstreffer von Levin Alder in Rückstand. Doch Sirnachs Anil Aydeniz wendete mit einem Doppelschlag binnen 13 Minuten das Blatt. In der hektischen Schlussphase traf zuerst Evgkenii Kononenko zum 3:1 für die Gäste. Als zwei Minuten später Nico Manz ein Eigentor produzierte, war die Spannung zurück. Vier weitere Minuten machte Safet Etemi mit dem 4:2 den Sack aber zu.

2. Liga interregional: Zwei Siege, eine Niederlage

Alle Teams der Region Wil klassieren sich in der Schlussrangliste in der vorderen Hälfte. Die U20-Auswahl des FC Wil hielt sich auf dem siebten Platz, obwohl sie mit einer jungen Rumpfmannschaft dem Tabellenletzten und Absteiger aus Winkeln auswärts mit 1:2 unterlag. Patrick Eisenegger hatte die Wiler mit ihrer ersten Möglichkeit früh in Führung gebracht. Doch der St. Galler Vorstadtklub wendete das Blatt noch im ersten Spielviertel binnen fünf Minuten. Der FC Uzwil besiegte Buchs auf der heimischen Rüti mit 3:1 und machte die Rheintaler zum Absteiger. Ein Sieg hätte Buchs zum Ligaerhalt genügt. Uzwil musste auf Trainer Sokol Maliqi verzichten. Was war los? Laut dem Portal www.uzwil24.ch litt er an einer Grippe. Beim 4:2-Heimsieg von Bazenheid gegen Dübendorf wurden drei Treffer von Spielern erzielt, die den Verein oder zumindest das Fanionteam verlassen. Zoltan Farkas, der zu Tuggen wechselt, war Doppeltorschütze, Maurin Gregorin erzielte per Penalty den 3:2-Führungstreffer.

3. Liga: Henau verpasst den Aufstieg erneut

Der FC Henau scheint zum «ewigen Zweiten» zu werden. Zum dritten Mal hintereinander verspielte die Mannschaft von Trainer Bekim Marku die angestrebte Rückkehr in die 2. Liga auf der Zielgeraden und wurde Zweite. Dieses Mal war die 2:4-Heimniederlage gegen Neckertal-Degersheim in der vorletzten Runde die entscheidende. Im gestrigen letzten Spiel hätte Henau auch ein Sieg nicht mehr zum Aufstieg verholfen. Auswärts gegen Zuzwil kamen die Henauer nicht über ein 1:1 hinaus, womit sie keines ihrer letzten drei Saisonspiele für sich entscheiden konnten. Die grosse Party stieg auf der «Grünau» in Wattwil, obwohl der Vergleich zwischen Wattwil Bunt und Bütschwil 2:2 endete und keinen Sieger fand. Dank des Wattwiler Ausgleichs von Pietro Scardanzan vier Minuten vor Schluss war deren Aufstieg gesichert. Die Bütschwiler, die eine 2:0-Führung verspielten und die letzte halbe Stunde in numerischer Unterzahl bestreiten mussten, schafften mit diesem Punktgewinn in extremis den Ligaerhalt. (sdu)

Daran hatte zwei Runden vor Schluss kaum einer mehr geglaubt: Die Sirnacher dürfen sich über den Ligaerhalt freuen. (Bild: Gianluca Lombardi)

Daran hatte zwei Runden vor Schluss kaum einer mehr geglaubt: Die Sirnacher dürfen sich über den Ligaerhalt freuen. (Bild: Gianluca Lombardi)

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