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Der erste Schritt ist gemacht

Der EHC Uzwil besiegt den SC Weinfelden zum Auftakt der 1. Liga-Playout-Serie mit 2:1 und macht mit dem Erfolg einen ersten wichtigen Schritt, um dem Abstieg zu entkommen.
David Metzger
Gerangel vor dem Weinfelder Tor, aber kein Durchkommen. (Bild: David Metzger)

Gerangel vor dem Weinfelder Tor, aber kein Durchkommen. (Bild: David Metzger)

David Metzger

sport@wilerzeitung.ch

Es war ein eher schmuddeliger und glückhafter Game-Winning-Treffer, welchen Lucas Hohlbaum zum 2:1-Siegestreffer erzielte. Der Uzwiler Stürmer nahm von der blauen Linie Mass, hämmerte die Scheibe allerdings neben das Tor. Damit war die Aktion allerdings nicht vorbei. Weil die Scheibe vom Plexiglas zurück auf die Eisfläche prallte und von hinten wie im Flipperkasten die Schlittschuhe des im Torraum stehenden Weinfelden-Torhüters Daniel Mathis touchierte, kullerte die Scheibe über Umwege doch noch ins Tor. Ein somit eher glückhaft erzielter Treffer, der genau deshalb äusserst symptomatisch und sinnbildlich für das Gezeigte während der ganzen Spieldauer zwischen den beiden Teams stand. «Ich wollte den Puck eigentlich direkt auf das Tor schiessen», gestand auch Lucas Hohlbaum nach Spielende ein. «In unserer aktuellen Situation nehmen wir den Treffer aber auch so sehr gerne». Der Treffer in der 45, Spielminute war letztlich entscheidend für den Ausgang des Spieles, brachte der EHC Uzwil den Vorsprung danach doch relativ sicher und ohne grössere Aufregung über die Runden.

EHC Uzwil früh in Rückstand

Dabei hatte die erste Partie gegen den Abstieg für den EHC Uzwil alles andere als wünschenswert begonnen. Erst wenige Minuten waren verstrichen, ehe sich die Uzwiler bereits mit einer doppelten Unterzahlsituation konfrontiert sahen. Prompt wusste der SC Weinfelden aus diesem Vorteil Profit zu schlagen und in der Person von Nico König die erstmalige Führung (8.) zu markieren. Der Rückstand verunsicherte die Spieler des EHC Uzwil merklich, denn folglich waren es die Thurgauer, welche mehr von der Partie besassen. Besonders zu Beginn des Mitteldrittels galt es aus Uzwiler Sicht einige heikle Szenen zu überstehen, als mehrere Thurgauer brandgefährlich vor Schlussmann Valentin Bauer aufkreuzten, dieser mit brillanten Paraden aber Herr der Lage blieb. Generell bezog Bauer einen guten Abend, spielte aktiv mit und überzeugte in sämtlichen Direkt-Duellen, in welchen die Gäste jeweils ziemlich mühelos und ungehindert auf ihn losziehen konnten.

Eine Unterzahl als Weckruf

Trotz der unbeschadet überstandenen Druckphase der Thurgauer zu Beginn des Mitteldrittels drohte dem EHC Uzwil in der Folge weiteres Ungemach: Während fünf Minuten musste das Heimteam in Unterzahl operieren. Eigentlich die perfekte Chance für den SC Weinfelden, um noch im Mitteldrittel davonzuziehen. Doch just jene Spielsituation bildete für den EHC Uzwil so etwas wie einen Weckruf. Während fünf Minuten wurde den Thurgauern defensiv praktisch nichts zugestanden. Und weil Marc Grau in der Offensive, direkt nach dem Ablauf der Zeitstrafe, den Ausgleichstreffer zu erzielen vermochte, kippte die Partie in einer aus Uzwiler Sicht eigentlich unvorteilhaften Spielsituation auf die gewünschte Seite. Mit dem Momentum im Rücken wurde der EHC Uzwil in seinen Aktionen mutiger und trat überlegter auf. Die Quintessenz daraus bildeten bessere Offensivaktionen, mehr Torabschlüsse und am Ende den ersten Sieg im Abstiegskampf.

Das zweite Playout-Spiel des EHC Uzwil findet morgen Dienstag um 20 Uhr in der Güttingersreuti in Weinfelden statt. Die Playout-Serie findet nach dem Modus «Best-of-five» statt.

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