Der EC Wil kassiert in Wetzikon eine 1:4-Niederlage

EISHOCKEY. Nach den zuletzt positiven Resultaten wurde Wil in Wetzikon mit viel Respekt empfangen.

Beat Hager
Drucken
Teilen

EISHOCKEY. Nach den zuletzt positiven Resultaten wurde Wil in Wetzikon mit viel Respekt empfangen. «Der EC Wil hat mit den letzten zwei Siegen viel Selbstvertrauen getankt und wir tun gut daran, den Letztplazierten nicht zu unterschätzen», so die Worte von EHC Wetzikon-Geschäftsführer Roger Meier vor der Partie, nachdem die Zürcher in den beiden letzten Partien punktelos blieben.

Dem Sturmlauf standgehalten

Wil hielt gegen die vom Ex-Wiler Andreas Ritsch gecoachten Einheimischen in der Startphase gut mit. In der 9. Minute musste Adriano Pennaforte auf die Strafbank und Wil nutzte seine erste Powerplaysituation eiskalt aus, indem Philipp Loser aus kurzer Distanz auf Pass von Spencer Rezek die Äbtestädter in Front schoss. Die Antwort von Wetzikon liess lange auf sich warten, und kurz vor der ersten Drittelspause sorgte Nicola Brandi mit einem Weitschuss für den Ausgleichstreffer. Bis zu diesem Gegentreffer vermochten die Wiler mit einer kompakten Defensivleistung zu gefallen, wobei Torhüter Nico Gemperle einmal mehr mit mirakulösen Paraden sein Team im Spiel hielt. Der Treffer beflügelte jedoch die Gastgeber, welche mit viel Schwung aus der Kabine kamen. Angetrieben durch Brent Buchmüller rollte Angriff um Angriff Richtung Gemperle, doch Wil hielt dem Wetziker Sturmlauf vorerst dagegen.

Gemperle hielt Penalty

In der Spielmitte parierte Gemperle einen Penalty von Brandi, doch zwei Minuten später traf Peter Hürlimann zum überfälligen 2:1. Ein offensiv harmloses Wil war nicht in der Lage, auf diesen Rückstand zu reagieren. Nur 107 Sekunden waren im dritten Abschnitt gespielt, als Buchmüller für die Vorentscheidung sorgte. Alles klar machte der Favorit in der 50. Minute durch Dittli, welcher eine schöne Kombination zum 4:1-Endstand abschloss. «Mit Wetzikon trafen wir auf eine läuferisch sehr starke Mannschaft. Neben zu vielen Strafen fehlte es auch an der Cleverness. Doch der Kampfgeist hat mich überzeugt und mit harter Arbeit wollen wir weiter an uns arbeiten», so Wil-Trainer Dave Tietzen.