Der Bürgerprotest Fluglärm befragte Kandidaten

Das Thema Fluglärm mobilisiert quer durch alle Parteien. Das Anliegen einer fairen Lärmverteilung in alle Richtungen geniesst hohe Priorität. Dies hat der Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau festgestellt, als die Organisation die National- und Ständeratskandidaten befragte.

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Das Thema Fluglärm mobilisiert quer durch alle Parteien. Das Anliegen einer fairen Lärmverteilung in alle Richtungen geniesst hohe Priorität. Dies hat der Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau festgestellt, als die Organisation die National- und Ständeratskandidaten befragte. Ziel der Umfrage war, ein Bild vom Wissensstand der Kandidaten für das Bundesparlament zu gewinnen und von ihrer Bereitschaft, sich für den Erhalt der Lebensqualität im Kanton Thurgau zu engagieren.

Alle Kandidierenden lehnen gemäss einer Mitteilung des Bürgerprotests die Variante J optimiert sowie einen Ausbau der Piste 28 vehement ab. Die Politiker und Politikerinnen fordern, dass auf der Verhandlungsebene Schweiz–Deutschland mehr Druck gemacht wird und dass andere Verhandlungsdossiers mit dem Fluglärm-Dossier verknüpft werden. Aufgrund der Resultate der Umfrage gibt der Bürgerprotest Fluglärm Hinterthurgau eine Wahlempfehlung ab. Besonders empfiehlt die Organisation Brigitte Häberli-Koller (CVP) aus Bichelsee, Hansjörg Walter (SVP) aus Wängi und Kurt Baumann (SVP) aus Sirnach. Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten sind auf der Website www.flug lärm-htg.ch aufgeführt. (pd/ph.)

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