Der Böögg bestimmt die Jubla-Coolness

Die Jugendorganisation Jubla Niederhelfenschwil-Zuckenriet beging am Pfingstwochenende ihr 30-Jahr-Jubiläum. Das Leitungsteam organisierte das Lager in der eigenen Gemeinde: Rund 70 Kinder rückten ein, 225 Angehörige kamen als Gäste.

Ernst Inauen
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Die Gruppe Tortugas kreierte eine Geburtstagstorte. Im Hintergrund die Maskottchen Jubli und Jubla. (Bild: Ernst Inauen)

Die Gruppe Tortugas kreierte eine Geburtstagstorte. Im Hintergrund die Maskottchen Jubli und Jubla. (Bild: Ernst Inauen)

NIEDERHELFENSCHWIL. Pfingstlager auf dem Gelände der Schiessanlage Orechbüel: zehn Schlafzelte, drei Nebenzelte, das Sarasani, sanitäre Anlagen und ein grosses Besucherfestzelt. Rund 70 Jubla-Kinder sowie 21 Leiterinnen und Leiter rückten am Freitagabend ein und begaben sich erst einmal auf Schatzsuche. Unter Mithilfe der Maskottchen Jubli und Jubla, die mit Kartenausschnitten auf eine Spur führten, konnte am Abend nicht nur das Jubla-Jubiläum gefeiert werden, sondern auch der gefundene Lagerschatz.

Brunch mit den Angehörigen

Am Pfingstsonntag waren die Angehörigen zum Brunch geladen. Rund 225 Personen bedienten sich im Festzelt am reichhaltigen Buffet. Während der schlichten Jubiläumszeremonie erwähnte Fabian Müller die erfolgreichen Aktivitäten und die 30 Lager, die jeweils die Höhepunkte des Jahres bilden.

Jede Abteilung brachte ein selber gebasteltes Jubiläumsgeschenk mit. Die Gruppe Tortugas hatte eine Geburtstagstorte kreiert, «Polaris» dankte den Gründern und «Lupus» gratulierte mit einem Satz grosser Mikadostäbe. Die Whizzards bastelten Heissluftballons. Der Böögg der Gruppe Verano sollte die Zukunft der Jubla vorhersagen: «Je schneller er abbrennt, desto cooler bleibt die Jubla», hiess es. Ein praktisches Geschenk, einen bemalten Handwagen, brachte die Gruppe Ativos mit, während die «Squirells» sich stark für den Zeltlageraufbau engagiert hatten.

Spiele- und Bewegungsangebote

Gemeindepräsident Simon Thalmann würdigte die Arbeit der Jublaleitung und gratulierte zum Geburtstag. Anschliessend an den kurzen Jubiläumsakt rief das Leitungsteam zur Teilnahme an den Ateliers im Wald und auf dem Lagergelände auf. Es konnten spielerische und gestalterische Aufgaben gelöst werden oder man konnte sich beim Boccia, Büchsen-Schiessen oder beim Steinwerfen versuchen. Im Sarasani wurde am offenen Feuer trotz Hitze Schlangenbrot gebacken. Ein improvisiertes Planschbecken lud zur Abkühlung ein. Gegen Abend traf sich ein Teil der rund 100 ehemaligen Leiterinnen und Leiter zu einem Schluss-Apéro.

Kirchliche Basis

Mitbegründerin Patrizia Juen erinnert sich noch gut an die Gründung der Jugendorganisation: «Der regionale Jugendseelsorger, Beat Landolt, bekam von der Pfarrei Niederhelfenschwil den Auftrag, für die Kinder einen Verein auf die Beine zu stellen. Mit den Seminar- und Kantonsschulstudenten Esther Wild, Ruth Fritsche, Ruedi Meier, Beat Thalmann und mir fand er ein Team, das unerfahren, aber bereit war.» Über den Namen war man sich bald einig. «Mitenand» sollte das Verbindende aufzeigen: Mädchen und Knaben, Niederhelfenschwil und Zuckenriet, katholische und evangelische Mitglieder. Später wurde der offizielle Namen Jubla übernommen. Heute beträgt der Mitgliederbestand über 100 Kinder.

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