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Schweizer Brenner im Wettbewerb:
Der beste Chrüter kommt aus Henau

An der grössten nationalen Spirituosen-Prämierung, der Disti-Suisse, räumte die Fraefel AG gleich vierfach ab.
Andrea Häusler
Besonders hoben die Veranstalter die Kreativität hervor, welche bei der Flaschengestaltung zur Schau gestellt wurde. (Bild: PD)

Besonders hoben die Veranstalter die Kreativität hervor, welche bei der Flaschengestaltung zur Schau gestellt wurde. (Bild: PD)

Disti-Suisse führt, in Zusammenarbeit mit Agroscope, im Zweijahresturnus die grösste Schweizer Prämierung von Spirituosen durch. Austragungsort war am 17. Oktober Basel. Die Veranstalter konnten dieses Jahr nach eigener Aussage einen Teilnehmerrekord erzielen: 108 Brennereien haben 622 Destillate aus allen Regionen der Schweiz eingereicht. Das sind 11 Betriebe und 118 Proben mehr als noch vor zwei Jahren.

Weltweit konkurrenzfähige Produkte

In der Endausmarchung wurde 126 Brennen eine Gold- und 326 eine Silber-Medaille überreicht. Im Verhältnis zur Anzahl eingereichter Proben erhielten somit 20 Prozent goldene und 52 Prozent silberne Medaillen. Der Prämierung wohnte übrigens, als Spezial-Gast, der Schweizer Musiker Bligg bei. Nicht nur als Sänger, sondern auch als Teilnehmer: Er hatte seinen Tannenschnaps zur Beurteilung eingereicht.

«Wer bei Disti-Suisse reüssiert, gehört zu den besten Brennern. Die Prämierung der Disti-Suisse zählt zu den anspruchsvollsten der Welt», schreiben die Veranstalter in ihrer Mitteilung zur Austragung 2019. Und: «Nur die hervorragendsten Produkte werden ausgezeichnet.» Die 36-köpfige Fachjury hatte in drei Tagen die Spirituosen nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Gesamteindruck bewertet. Zusätzlich wurden alle Proben analytisch untersucht, was angeblich sonst bei keiner Prämierung der Fall ist.

Zweimal Silber, zweimal Kategoriensieger

Die Brennerei der Getränke Fraefel AG in Henau überzeugte mit der Qualität ihrer Destillate gleich in vier Kategorien. Bei den Apfelbränden wurde der in fünfter Generation von Stefan Fraefel geführte Betrieb für seinen «Golden Barrique» mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Silber gab es ausserdem für die «Alte Zwetschge» in der Kategorie der «Vieille Produkte».

Bei den «Kräuter- und Wurzelbränden» wurde der «Chrüter» aus dem über hundertjährigen Henauer Traditionsbetrieb mit dem Kategoriensieg ausgezeichnet. Das gleiche Resultat erzielte die Fraefel AG mit dem eingereichten Quittenbrand. Der Henauer Betrieb ist der regional einzige, welcher auf der Rangliste der Besten figuriert.

Als Kategoriensieger wurden jene Spirituosen mit der höchst erhaltenen Punktezahl ausgezeichnet, 91 bis 100 Punkte reichten zu Gold und 81 bis 90 Punkte zu Silber.

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