Der Basar war ein Publikumsmagnet

Eine grosse Auswahl an Bekanntem und etliche neuartige Verkaufsgegenstände haben am Wochenende viele Interessierte und potenzielle Kundschaft an den traditionell Anfang November stattfindenden Basar im Buecherwäldli gelockt.

Christine Gregorin
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Lebkuchen verzieren machte den Kindern viel Spass.

Lebkuchen verzieren machte den Kindern viel Spass.

UZWIL. Bereits mehr als dreissig Minuten vor der eigentlichen Türöffnung standen am frühen Freitagnachmittag die ersten Kauflustigen bei den Eingängen der weit über die Region hinaus bekannten Behinderteninstitution parat. Und schon knapp eine halbe Stunde nach dem Verkaufsstart war auf diversen Gängen ein Durchkommen kaum mehr möglich. Entsprechend fanden die in Werkstätten und Atelier mit viel Liebe und Geschmack selbstgefertigten Kreativartikel reissenden Absatz. Für gewöhnlich werden regelmässige Konsumenten jeweils mit raffinierten Novitäten überrascht. Abgesehen von mit feinstem Silk gehäkelten Knopfketten, die nach ihrem letztjährigen Erfolg heuer in grösseren Mengen und sämtlichen Farbtönen erhältlich waren, bildeten aus Energiedrinkdosen gefertigte Colliers den Verkaufsschlager 2011.

Bewährte Unterstützung

Neben Glücksrad, Karussell und weiteren Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche gab es auch Lebkuchen zu verzieren. Als besonderer Publikumsmagnet wirkte das Flohmarktzelt, wo unter anderem Briefmarken und Porzellanpuppen feilgeboten wurden. Eine freiwillige Helferschar aus den Reihen des Personals, der Bewohner und deren Eltern sowie des regionalen Entlastungsdienstes für Behinderte, des Samaritervereins Uzwil und Umgebung, der AXA Winterthur Versicherung Niederuzwil, des Kolpingvereins Flawil, der Frauengemeinschaft Flawil und des Kiwanis Clubs Uzwil-Fürstenland haben die Organisatoren in längst bewährter Manier unterstützt und so massgeblich zum guten Gelingen dieses beliebten Treffpunkts beigetragen.

Neues Theaterprojekt

Im Rahmen ihrer aktuellen Weiterbildung zur Kunstagogin im Behindertenbereich hat Astrid Sprenger gemeinsam mit zehn Bewohnern und drei weiteren Betreuungspersonen ein Bilderbuchprojekt umgesetzt. Dabei ist das Fabelwesen «Susesi» – eine Verbindung der vom gesamten Team favorisierten Namen Susi, Sepp und Simon – entstanden. Mit Hilfe von Plastilin und zahlreichen anderen Materialien ist eine dreidimensionale Kreatur mit markantem Aussehen geschaffen worden, die sich mit ihrer offensichtlichen Andersartigkeit auseinandersetzen muss. Analog zum Gestalterischen umfasste die Diplomarbeit überdies die Erarbeitung einer passenden Geschichte. Am Basar 2012 soll das erweiterte Projekt nun in Form eines Schattentheaters und Szenenbildern auf einer drehbaren Bühne sowie anhand eines grossen Bilderbuchs der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Zwischen all dem Kunsthandwerk findet man bestimmt ein Geschenk.

Zwischen all dem Kunsthandwerk findet man bestimmt ein Geschenk.

Bei einer so grossen Auswahl können sich viele Besucherinnen und Besucher nur sehr schwer entscheiden. (Bilder: cg.)

Bei einer so grossen Auswahl können sich viele Besucherinnen und Besucher nur sehr schwer entscheiden. (Bilder: cg.)