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Der «Altstadtgarten» hat eine Chance verdient

Einsprachen verzögern den Start des geplanten Gastronomieprojekts am Stadtweier in Wil. Obwohl das Vorgehen rechtlich legitim ist, bestehen moralische Zweifel an der eigentlichen Absicht der Einsprecher, findet Redaktor Gianni Amstutz.
Gianni Amstutz
Gianni Amstutz, Redaktor «Wiler Zeitung»

Gianni Amstutz, Redaktor «Wiler Zeitung»

Nicht selten wird der Stadt Wil vorgeworfen, wenig innovativ zu sein. Doch nun scheint es, als würden der Stadt Steine in den Weg gelegt werden, wenn sich diese fortschrittlich zeigen will.

Mit einem Gastronomieangebot am Stadtweier wollte sie der Bevölkerung einen Mehrwert bieten. In einem Wettbewerb hat sich der «Altstadtgarten» durchgesetzt. Nun wird das Projekt durch Einsprachen blockiert. Das ist durchaus legitim.

Dass sich die Einsprecher aber trotz Kompromissen seitens der Betreiber nicht zu einer Einigung bereit erklärten, wirft die Frage auf, ob es ihnen nicht vielmehr darum geht, das Projekt ganz zu verhindern. Eine der Einsprachen kommt sogar von einer Person, die sich selbst um das Gastronomieprojekt am Weiher beworben hat. Das nimmt dieser Einsprache zwar nicht die rechtliche, aber die moralische Legitimität. Da es sich beim Gastroprojekt nur um einen Testbetrieb handelt, wäre es sinnvoller, erst abzuwarten, wie sich das Projekt entwickelt. Die Anwohner hätten danach immer noch ihre Kritikpunkte einbringen können. Der «Altstadtgarten» hat eine Chance verdient.

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