Depressionen im Alter

WIL. Was ist eine Depression und wieso läuft sie bei Menschen über 60 Jahren anders ab? Im «Kurs am Montag» der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord – geht Stephan Goppel, Leitender Arzt Gerontopsychiatrie, auf diese und weitere Fragen ein.

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WIL. Was ist eine Depression und wieso läuft sie bei Menschen über 60 Jahren anders ab? Im «Kurs am Montag» der Kantonalen Psychiatrischen Dienste – Sektor Nord – geht Stephan Goppel, Leitender Arzt Gerontopsychiatrie, auf diese und weitere Fragen ein.

Im ersten Teil seines Referats geht Stephan Goppel auf die Hintergründe einer Depression ein. Wie sie entsteht, wie sie verläuft und wie sie vom Arzt behandelt wird. Aber auch, was man neben der ärztlichen Behandlung tun kann, wenn man in eine Depression oder ein Burn-out geraten ist. Und Goppel erläutert, was vorbeugend gegen Depressionen hilft.

Die Depression gilt erst seit kurzer Zeit als gesellschaftlich anerkannte Erkrankung. Vor allem alte Menschen können mit einer solchen Diagnose schwer umgehen. Die Depression bei Menschen über 60 Jahren läuft anders ab und wird anders behandelt als die Depression bei jüngeren. Im zweiten Teil des Referats beschreibt der Referent die Besonderheit der Depression bei betagten und hochbetagten Menschen. Auch wird er auf Fragen des Publikums eingehen.

Der Anlass am nächsten Montag dauert von 19.30–21 Uhr im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrischen Klinik in Wil. Er ist öffentlich, die Teilnahme unentgeltlich. Es ist keine Anmeldung notwendig. (pd)