Depression nach der Geburt

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Wil Die Geburt eines Kindes verändert viel. Sie kann Glücksmomente, aber auch eine Depression auslösen, die sogenannte postpartale Depression. Paola Barbier, Oberärztin Gynäkopsychiatrie der Psychiatrie St. Gallen Nord in Wil, erklärt, wann und weshalb diese Depression auftreten kann. Dieses öffentliche «Referat am Montag» findet am 27. November, 19.30 Uhr, im Hörsaal Haus C03 der Psychiatrie St.Gallen Nord in Wil statt.

Mindestens jede zehnte Mutter leidet unter einer postpartalen Depression. Die Symptome dafür können sehr unterschiedlich sein. Diese Depression kann unmittelbar nach der Entbindung oder auch erst im Verlauf des ersten Lebensjahres des Kindes auftreten. Die Frauen sowie deren Umfeld fühlen sich meist verunsichert und hilflos. Die postpartale Depression ist jedoch gut behandelbar. Darüber zu reden hilft nicht nur der Mutter sondern der ganzen Familie. Die Behandlung umfasst eine Psychotherapie und je nach Schwere und individueller Abwägung auch eine medikamentöse Therapie.

Paola Barbier vermittelt in ihrem Referat einen Überblick über die postpartale Depression und die Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Wie erkenne ich eine postpartale Depression? Was gibt es sonst noch für psychische Störungen nach Geburt eines Kindes? Wer kann mir helfen und wie sieht diese Hilfe aus? Solche und andere Fragen werden beantwortet. Auch wird die Referentin, wie immer bei den Referaten am Montag, genügend Zeit und Raum für spontane Fragen offen lassen. (pd)