Den «Zauber» ins Bild gebannt

Die in Sirnach wohnhafte und wirkende Kunstmalerin Monica Knellwolf verfolgt seit Jahren konsequent ihren eigenen, farbenfrohen Weg. Ab nächsten Freitag stellt sie ihre Werke aus.

Christof Lampart
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Die Sirnacher Kunstmalerin Monica Knellwolf vor einem ihrer abstrakten Gemälde. (Bild: art.)

Die Sirnacher Kunstmalerin Monica Knellwolf vor einem ihrer abstrakten Gemälde. (Bild: art.)

Sirnach. Wer mit Monica Knellwolf spricht, merkt schnell, dass er einer Frau gegenüber steht, welche zugleich Selbstbewusstsein und Freude ausstrahlt – vor allem, wenn sie über das redet, was sie am liebsten tut, das Malen. Sie malt in Acryl, Mischtechnik und Kreide.

Attraktives Wechselspiel

Einen Namen hat sich die Pflegefachfrau, welche in Oberbüren aufgewachsen ist und in Gossau die Sekundarschule besuchte, zuerst mit ihren fotorealistischen Blumenbildern geschaffen.

Dabei malt sie selten die ganze Blume, sondern oft lediglich aussagekräftige Blütenausschnitte. Mit ihrer mikroskopischen Genauigkeit und strahlend satten Farbgebung vermag sie auch solche zu verblüffen, die mit dieser Bilder-Gattung wenig anfangen können. Hier wird also bereits deutlich, was Knellwolfs Wirken von anderen «ähnlichen» Bildern abhebt: Die Künstlerin weiss nicht nur, dass einem gelungenen Kunstwerk zwangsläufig ein nicht zu benennender «Zauber» innewohnt, nein, sie weiss ihn auch ins Bild zu bannen.

Jenes «Etwas» also, das einen Betrachter abrupt vor dem Bild stehen und es länger betrachten lässt.

Bekannte Ausstellungsorte

Mit Monica Knellwolf – welche ab Freitag, 1. Oktober, im «Holzmarkt plus» an der Bischofszellerstrasse 126 in Gossau ihre jüngste Ausstellung eröffnet – begegnet uns eine kunstschaffende Frau aus der Region, welche neugierigen Augenmenschen viel zu sagen hat. Die Bilder von Knellwolf sind vieles, lassen einen aber nicht kalt.

Vielleicht gefällt einem nicht alles – aber das muss es auch nicht, denn die Künstlerin verfügt über eine so grosse Ausdruckspalette, dass für jeden etwas dabei sein dürfte. Das zeigt auch ihre bisherige Erfolgsbilanz. Die Malerin konnte in den letzten sieben Jahren, seit sie das erste Mal an die Öffentlichkeit trat, nicht weniger als sechs Einzelausstellungen realisieren, wie beispielsweise im Kloster Fischingen, der «Fueterchrippe» in Zuckenriet oder der «Alten Bank» in Niederuzwil.