Den NLA-Faustballern von Rickenbach-Wilen misslingt der Saisonstart

Die erste Mannschaft der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen hat in der ersten Runde in Widnau zwei Niederlagen kassiert: 1:3 gegen den Gastgeber und 0:3 gegen Jona.

Herbert Brägger
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Philipp Jung, Spieler von Rickenbach-Wilen, beweist beim Angriff seine Athletik.

Philipp Jung, Spieler von Rickenbach-Wilen, beweist beim Angriff seine Athletik.

Bilder: PD

Rickenbach-Wilen war am Samstag zuversichtlich nach Widnau zu den ersten Meisterschaftsspielen gereist. Team und Trainer rechneten mit mindestens zwei Punkten aus den beiden Partien gegen Widnau und die erste Mannschaft aus Jona. Viel fehlte nicht, um dieses Ziel zu erreichen. Die Hinterthurgauer machten vieles richtig, liessen aber in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz vermissen und agierten öfters auch etwas glücklos – so resultierten schliesslich zwei Niederlagen.

Die erste Partie gegen Widnau wurde bei starkem Regen angepfiffen. Die Rheintaler werden in Faustballkreisen zusammen mit Diepoldsau als einer der aussichtsreichsten Titelanwärter gehandelt. Davon liessen sich die Spieler von Rickenbach-Wilen aber nicht beeindrucken. Sofort gingen sie in Führung und agierten auf der nassen Unterlage souverän, was zum deutlichen Gewinn des ersten Satzes führte.

Widnau kommt mit schnell trocknendem Rasen besser ins Spiel

Ausgeglichener verlief der zweite Durchgang, in dem Widnau nicht zuletzt dank des schnell trocknenden Rasens besser ins Spiel kam. Rickenbach-Wilen erspielte sich zwar zwei Satzbälle, kassierte mit 11:13 in der Verlängerung aber doch noch den Satzausgleich.

Captain Silvan Jung pariert in extremis, rechts sein Teamkollege Pascal Holenstein.

Captain Silvan Jung pariert in extremis, rechts sein Teamkollege Pascal Holenstein.

Diesen Schwung nahm der Gastgeber in den nächsten Umgang mit und entschied diesen mit 11:8 für sich. Im vierten Satz wehrten die Thurgauer zwei Matchbälle ab, mussten am Schluss aber dennoch eine knappe Niederlage hinnehmen.

«Die Konsequenz und das Wettkampfglück fehlten»

Auch gegen Jona hielt Rickenbach-Wilen meist gut mit. Der Startsatz ging in der Verlängerung verloren und die beiden folgenden erst zum Schluss. Den beiden gegnerischen Angreifern gelang es mit präzisem druckvollem Spiel, die Vorteile auf ihrer Seite zu behalten und die Partie mit 3:0-Sätzen souverän zu gewinnen.

Rickenbach-Wilens Coach Simon Forrer und sein Co-Trainer Jürg Sprenger können mit dem punktelosen Start nicht zufrieden sein, sind sich aber einig: «Das Spiel unserer Mannschaft war grundsätzlich in Ordnung, wir haben sicher nicht alles falsch gemacht. Es fehlte aber die notwendige Konsequenz und dazu etwas Wettkampfglück bis zum Schluss. Nur so kann man dermassen starke Gegner schlagen.»

Am Samstag geht es weiter – auch für die zweite Equipe

Bereits am nächsten Samstag ab 14.00 Uhr geht es für Rickenbach-Wilen weiter mit der zweiten NLA-Runde. In Walzenhausen trifft das Team auf den Gastgeber und Neuendorf. Die Thurgauer werden dann gute Chancen auf die ersten Punkte haben und alles versuchen, eine Reaktion auf die Startrunde zu zeigen.

Am kommenden Samstag beginnt zudem für die NLB-Equipe von Rickenbach-Wilen die Meisterschaft. In Schlieren treffen die Hinterthurgauer ab 16 Uhr auf das Heimteam und die zweite Widnauer Mannschaft.

NLA. 1. Runde (in Widnau). Widnau - Rickenbach-Wilen 3:1 (8:11/13:11/11:8/11:9). Rickenbach-Wilen - Jona 0:3 (10:12/8:11/8:11). - Tabelle: 1. Oberentfelden 4 (6:0). 2. Diepoldsau 4 (6:1). 3. Widnau 4 (6:3). 4. Jona 2 (5:3). 5. Neuendorf 2 (3:5). 6. Wigoltingen 2 (3:5). 7. Elgg-Ettenhausen 0 (3:6). 8. Walzenhausen 0 (2:6). 9. Rickenbach-Wilen 0 (1:6). - Rickenbach-Wilen: Philipp Jung, Simon Stäbler, Thomas Weder, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Walter Gantenbein, Yannic Wild. (Trainer: Simon Forrer, Jürg Sprenger).