Den moderaten Weg gewählt

In Frauenfeld, mit rund 24 000 Einwohnenden etwa gleich gross wie Wil, wollte der «Bund der Steuerzahler» und die Gruppierung «MproF» im Jahr 2013 den Lohn des Stadtammanns mit der Initiative «200 000 Franken sind genug» von damals 254 000 Franken auf 200 000 senken, jenen der Stadträte mit

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In Frauenfeld, mit rund 24 000 Einwohnenden etwa gleich gross wie Wil, wollte der «Bund der Steuerzahler» und die Gruppierung «MproF» im Jahr 2013 den Lohn des Stadtammanns mit der Initiative «200 000 Franken sind genug» von damals 254 000 Franken auf 200 000 senken, jenen der Stadträte mit einem 50-Prozent-Pensum von 107 000 Franken auf 80 000 Franken. Der vom Gemeinderat fast vollzählig unterstützte Gegenvorschlag gewährt dem Stadtammann ab der Amtsperiode 2015 einen Anfangslohn von 221 000 Franken, der innert zehn Jahren auf 243 000 Franken steigt, den nebenamtlichen Stadträten ein Anfangssalär von 95 000 Franken, das nach zehn Amtsjahren auf 104 000 Franken zunimmt. Das Frauenfelder Stimmvolk sprach sich bei der Abstimmung vom November 2013 für die Initiative und den Gegenvorschlag aus. Bei der Stichfrage schwang der Gegenvorschlag oben aus. (ph)

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