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Dem Winter entfliehen

Die OL-Läufer haben genügend Zeit, bis die eigentliche Saison für sie beginnt. Martin Hubmann, Wiler Sportler des Jahres, nutzt die Zeit, sich in wärmeren Gefilden entsprechend auf den Saisonstart vorzubereiten. Er trainiert in Gran Canaria, Portugal und Spanien.
Urs Nobel
Martin Hubmann steckt mitten in den Vorbereitungen auf die neue Saison. (Bild: pd)

Martin Hubmann steckt mitten in den Vorbereitungen auf die neue Saison. (Bild: pd)

ORIENTIERUNGSLAUF. Um die Kälte etwas zu umgehen und dafür qualitative Trainings zu geniessen, reist Martin Hubmann diesen Winter dreimal in den Süden, nach Gran Canaria, Portugal und Spanien. Im Januar trainierte der Hinterthurgauer zehn Tage auf Gran Canaria, einer Insel der Kanaren. Es war bereits sein dritter Aufenthalt in Maspalomas in den letzten vier Jahren. «Ich kenne die Gegend bestens und doch gibt es immer neue Wege zu entdecken», schwärmt Hubmann.

Eine Gruppe Gleichgesinnter

Anders als in den vergangenen Jahren verbrachte Hubmann die Zeit mit fünf finnischen OL-Läufern, wobei zwei schon letztes Jahr dabei waren. Gemeinsam wohnten sie in einer Wohnung, wo sie auch kochten. Nur unweit entfernt lag ein Park, wo die Trainingsgemeinschaft die schnellen Trainings absolvierte. Für die längeren Dauerläufe fuhren die Läufer Richtung Inselmitte ins Gebirge, wo sie schöne Wanderwege mit spektakulären Aussichten vorfanden.

Abkühlung im Pool

Insgesamt spulte Martin Hubmann 200 Laufkilometer in zehn Tagen ab. Neben dem Training blieb genügend Zeit für die Erholung, wie zum Beispiel das Abkühlen im Pool nach jedem Training. «Das ist der grosse Unterschied zum Training zu Hause, wo ich viele andere Dinge nebenbei erledige und somit die Erholung oft etwas zu kurz kommt», erklärt Hubmann. In den letzten Wochen in der Schweiz habe er fast mehr auf den Ski als zu Fuss trainiert. Zudem traf sich das Männer-Nationalteam auch noch im Jura, wo es auf zwei Skiern die Wälder unsicher machte und viele Stunden durch den Tiefschnee tappte.

Unterdessen befindet sich Hubmann in Portugal, wo er am Portugal O-Meeting fünf Wettkämpfe bestreitet. Das Wetter in der Algarve ist ideal für Training und Wettkämpfe. Die Anzahl OL-Trainings in den letzten zwei Monaten konnte Hubmann an einer Hand abzählen. Deshalb freute er sich besonders auf die Trainings in den wärmeren Gefilden. Wenn er dann wieder in der Schweiz ist, heisst es schon bald wieder Koffer packen und das dritte Trainingslagerziel Spanien in Angriff nehmen. Nachher hofft der Hinterthurgauer, dass er bereit für eine hoffentlich erneut erfolgreiche Saison wie im vergangenen Jahr ist. «Die OL-Saison wird erst im Mai so richtig lanciert – abgesehen vom Weltcup im Januar in Tasmanien, den ich wegen Prüfungen auslassen musste. Daher bleibt mir genügend Zeit, die Karte wieder in den Griff zu bekommen.»

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