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Dem Wasser Sorge tragen

Dass Wasser ein kostbares Gut ist, wissen wir. Doch sind wir uns dessen auch bewusst? In diesen heissen Sommertagen ist es besonders angebracht, dem Wasser Sorge zu tragen. Petrus hält seit Tagen die Schleusen dicht. Der Bedarf an dem kostbaren Nass ist gross.
Urs Bänziger
St. Gallen - Urs Bänziger Redaktion Wiler Zeitung (Bild: Urs Bänziger)

St. Gallen - Urs Bänziger Redaktion Wiler Zeitung (Bild: Urs Bänziger)

Dass Wasser ein kostbares Gut ist, wissen wir. Doch sind wir uns dessen auch bewusst? In diesen heissen Sommertagen ist es besonders angebracht, dem Wasser Sorge zu tragen. Petrus hält seit Tagen die Schleusen dicht. Der Bedarf an dem kostbaren Nass ist gross. Aber Hand aufs Herz: Wer denkt schon daran, Wasser zu sparen?

Wir haben ja genug Wasser, werden sich die meisten sagen. Zurzeit ist das sicher noch der Fall. Aber wenn die Trockenheit weiter anhält, werden die Reservoirs leerer und leerer. Gerade in unserer Region, die sich mehrheitlich mit Grund- und Quellwasser versorgt, ist die Wasserreserve nicht unerschöpflich. Fällt kein Regen, gibt es auch keinen Nachschub.

Das Trinkwasser wird uns so schnell nicht ausgehen. Aber nur dann, wenn wir mit dem kostbaren Gut nicht verschwenderisch umgehen. Es gibt Leute, die duschen bei heissem Wetter dreimal am Tag oder noch mehr. Muss das wirklich sein? Klar, nach dem Duschen fühlt man sich frisch und angenehm, aber für gewöhnlich dauert es nicht lange, bis es einem den Schweiss wieder aus den Poren treibt.

Da ist eine Abkühlung im Schwimmbad die sinnvollere Lösung. Schwimmbäder benötigen aber auch frisches Wasser, werden sich jetzt einige denken. Das schon, aber weit weniger, wenn sich alle vornehmen, nur noch ein- bis zweimal im Tag zu duschen.

Ganz verzichten kann man in dieser Hitzeperiode aufs Autowaschen. Den Sauberkeitswahn mal für ein paar Tage zurückzustellen, schadet dem Fahrzeug nicht. Im Gegenteil: Auf heisser Lackschicht mit Waschshampoo zu schrubben, ist sowieso nicht ratsam.

Wasser sparen lässt sich auch im Garten. Die Pflanzen benötigen Wasser wie wir Menschen. Aber man muss es nicht übertreiben. Beim Rasen erst recht nicht. Ein sattes Grün ist zwar schön anzusehen, aber in diesen Hitzetagen ein Luxus. Man muss den grünen Teppich rund ums Haus nicht unbedingt täglich bewässern. Lieber dafür die freie Zeit nutzen, um zu relaxen. Sozusagen eine «Trocken-Erfrischung» – ohne den Stress, nochmals duschen zu müssen oder den Garten zu sprengen. In unseren Breitengraden sind wir in der glücklichen Lage, sagen zu können: Der nächste Regen kommt bestimmt.

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

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