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Dem Projekt nicht den Stecker ziehen

Das Parlament hat einem Projektierungskredit für den Anschluss der Stadt Wil nach längeren Diskussionen zugestimmt. Dies trotz eines Briefs, in dem ein ehemaliges Mitglied der Technischen Betriebe vor dem Projekt warnte.
Gianni Amstutz

Das Fernwärmeprojekt muss mit einer kritischen Haltung betrachtet werden. Immerhin geht es um 50 Millionen Franken. Dass Gebäude- und Heizungssanierungen, die den Energieverbrauch als solchen mindern, einer Substitution fossiler durch eine sauberere Energiequelle vorzuziehen sind, leuchtet ebenfalls ein. Auf Ersteres hat der Stadtrat aber wenig Einfluss. So scheint es sinnvoll, eine Lösung anzustreben, die realisierbar ist und ein Wegkommen von fossiler Energie fördert. Die andere Option ist ein Stillstand in der städtischen Energiepolitik. Das will niemand.

Das Parlament hat richtig gehandelt, indem es dem Projekt nicht den Stecker gezogen hat, bevor Risiken und Chancen besser bekannt sind. Diese können nur durch weitere Abklärungen sowie Gespräche mit möglichen Kunden verlässlich bewertet werden. Nach dem Biorender-Debakel werden sowohl Stadtrat als auch Parlament bedacht sein, das Geschäft mit der nötigen Vorsicht und Skepsis zu behandeln.

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