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Degersheim: Pfarrehepaar
stellt sich zur Wahl

Evangelisch Degersheim kann am 18. November ein Pfarrehepaar wählen. Ein positiver Wahlausgang vorausgesetzt, treten Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm, ihre Stellen am 1. März 2019 an.
Andrea Häusler
Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm stellen sich als neues Pfarrehepaar zur Wahl. Die studierten Theologen aus Deutschland wirkten bisher auf der Lenzerheide und sind Eltern zweier Kinder. (Bild: PD)

Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm stellen sich als neues Pfarrehepaar zur Wahl. Die studierten Theologen aus Deutschland wirkten bisher auf der Lenzerheide und sind Eltern zweier Kinder. (Bild: PD)

Die Kirchenvorsteherschaft der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde hat den Wahlantrag der Pfarrwahlkommission gutgeheissen und schlägt Ute Latuski-Ramm und Markus Ramm als neues Pfarrehepaar vor. Dies teilt der deren Präsident, Urs Meier-Zwingli mit. Die Kirchbürgerinnen und Kirchbürger werden am 18. November an einer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung über den Wahlvorschlag befinden können.

Ehepaar will in Teilpensen wirken

Es ist vorgesehen, dass sich das Pfarrehepaar die pfarramtlichen Aufgaben teilt. Während die Anstellung von Ute Latuski-Ramm 80 Prozent betragen soll, entfällt auf ihren Mann, Markus Ramm, ein 20 Pensum. Markus Ramm wird ab kommendem Monat zusätzlich eine 60-Prozent-Stelle bei der Kantonalkirche St. Gallen übernehmen. Ein positives Wahlergebnis vorausgesetzt, wird das Pfarrehepaar die Tätigkeit in Degersheim am 1. März 2019 aufnehmen.

Bis zu diesem Zeitpunkt kann die Kirchgemeinde weiterhin von den Erfahrungen von Pfarrer Jakob Bösch profitieren. Dieser hatte am 1. März dieses Jahres – in vorübergehendem Sinne – die Stellvertretung für Pfarrer Bernard Huber übernommen, der nach 15 Jahren in den Ruhestand getreten war. Böschs Engagement ermöglichte es der Kirchgemeinde ausserdem, sich mit der Ausschreibung der Pfarrstelle solange Zeit zu lassen, bis das Kirchenleitbild – die Grundlage für das künftige Profil der Pfarrstelle – verabschiedet war.

Vom Bündnerland in den Luftkurort

Vom Bündnerland in den Luftkurort Ute Latuski-Ramm ist in Hamburg aufgewachsen und hat an den Universitäten Marburg und Tübingen Theologie studiert. Die ersten Berufserfahrungen sammelte sie in einer Kirchgemeinde im Rheinland, bevor sie mit ihrem Mann in die Schweiz übersiedelte und während der letzten elf Jahre im Pfarramt der Lenzerheide wirkte. Markus Ramm studierte Theologie und Pädagogik an den Universitäten Wuppertal, Tübingen und Regensburg. Auch seine erste Pfarrstelle war in einer Kirchgemeinde im Rheinland, bevor es ihn in die Bündner Berge zog. Während ihrer Zeit auf der Lenzerheide wurden dem Paar zwei Kinder geschenkt.

«Die Kirchenvorsteherschaft freut sich ausserordentlich, zwei erfahrende und ausgewiesene Pfarrpersonen vorschlagen zu dürfen und ist überzeugt, dass das Pfarrehepaar ideal zu unserer Kirchgemeinde passen wird», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung. Die Pfarrwahlkommission habe aus einer guten Auswahl von geeigneten Bewerbungen aussuchen können. «Nach mehreren Auswahlschritten stand schliesslich das vorgeschlagene Pfarrehepaar in der Endrunde.»

Diakon-Stelle weiterhin ausgeschrieben

Weniger erfolgreich gestaltet sich die Suche nach einer Diakonin oder einem Diakon. «Obwohl auch hier ein idealer Kandidat feststand, zog sich dieser in letzter Minute aus dem Rennen zurück.» Somit ist die Suche für die Nachfolge von Matthias Wartenweiler noch nicht abgeschlossen.

Das Bewerbungsprozedere beginnt nochmals von neuem. Der Wahlausschuss ist jedoch optimistisch auch hier die geeignete Person zu finden. Matthias Wartenweiler wird übrigens im Gottesdienst vom Sonntag, 23. September, offiziell verabschiedet. Er hatte seine Stelle auf Ende Juli gekündigt, um sich ausserhalb der Kirche einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen, steht der Kirchgemeinde jedoch noch bis Ende September mit einem Pensum von 20 Prozent zur Verfügung.

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