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DEGERSHEIM «: Mit Herzblut gegen sinkende Zahlen

Es wird immer schwieriger, genügend Mannschaften für das Degersheimer Unihockeyturnier zu gewinnen», sagt OK-Mitglied Tobias Hoch. Deshalb will nun die Jubla verstärkt die Werbetrommel rühren.
Andrea Häusler
Impression vom Unihockeyturnier 2016. Hinsichtlich der Austragung 2017 werben die Organisatoren um teilnehmende Teams. (Bild: PD)

Impression vom Unihockeyturnier 2016. Hinsichtlich der Austragung 2017 werben die Organisatoren um teilnehmende Teams. (Bild: PD)

Andrea Häusler

redaktion@wilerzeitung.ch

Die Situation ist noch nicht dramatisch, die Tendenz jedoch unverkennbar: Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Degersheimer Unihockey­turnier sinkt mehr oder weniger kontinuierlich. Tobias Hoch, Ressortleiter Auftritt im OK der Jubla Degersheim, muss es wissen. Er ist seit zehn Jahren dabei und entschlossen, der Entwicklung Einhalt zu gebieten. Obwohl die Gründe für das schwindende Interesse schwer zu eruieren seien, wie er sagt. Die sinkenden Mitgliederzahlen in Jugendorganisationen im Allgemeinen könnten mitverantwortlich sein, mutmasst er, allenfalls auch die Entwicklung hin zu einem grösseren Plauschturnierangebot in der Sparte Unihockey. «Anfänglich», erinnert sich Tobias Hoch, «waren wir in der weiteren Umgebung die Einzigen mit einem ­solchen Turnier.» Da hätten sich jeweils gar Teams aus der Westschweiz angemeldet.

Tradition aufrechterhalten

Am empfindlichsten sei der Rückgang im vergangenen Jahr bei den älteren Primarschulmädchen gewesen. Hinzu kämen generell die Jubla-Mannschaften aus der Umgebung, deren Interesse abgenommen habe. Früher, sagt Tobias Hoch, seien in Degersheim jeweils 100 bis 105 Teams zum Turnier angetreten. In den vergangenen Jahren seien es zwischen 85 und 90 gewesen.

Der Anlass ist für die Jungwacht und den Blauring wichtig. Einerseits aus finanziellen Gründen, anderseits deshalb, weil damit Werbung für die Jugendorganisationen betrieben werden kann. Gleichzeitig wolle man eine Tradition nicht leichtfertig aufgeben, macht Hoch klar. Entsprechend sei man entschlossen, den Anfängen zu wehren und dem Abwärtstrend mit Massnahmen Gegensteuer zu geben. «Wir haben im Hinblick auf die diesjährige 16. Austragung eine neue Kategorie geschaffen», sagt Tobias Hoch. Mit dieser sollten ­vermehrt lizenzierte Spieler angesprochen werden. Ziel sei es, auch die Unihockeyvereine der Umgebung für dieses Turnier zu gewinnen – nebst intensiverer ­Öffentlichkeitsarbeit.

Anderes Sportangebot ist kein Thema

Ein alternatives Plauschturnier steht für die Jubla nicht zur Diskussion. Weil man vom Anlass nach wie vor überzeugt und Unihockey bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an sich beliebt sei. Aber auch mangels Alternativen. Fussball-Grümpelturniere seien zwar populär, das Veranstaltungsangebot jedoch auch entsprechend gross.

Die Anmeldefrist für das Turnier 2017 ist am 14. August angelaufen und dauert bis zum 5. November. Die Spiele werden am 18./19. November in der MZA Steinegg ausgetragen.

www.uh-turnier.ch/

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