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DEGERSHEIM: In der Pause ab ins Beet

Die Kindergärtler des Chindsgi Bergstrasse dürfen diesen Sommer bewilligt naschen – allerdings gesund. Am Samstag wurde ihr Pflückgarten eröffnet. Nebst Beeren werden hier Obst und Gemüse gedeihen.
Andrea Häusler
Die Erdbeerenpflanzen sollen zur Wiese zusammenwachsen. Im Vordergrund haben Kindergärtler Gemüse gesetzt. (Bild: Andrea Häusler)

Die Erdbeerenpflanzen sollen zur Wiese zusammenwachsen. Im Vordergrund haben Kindergärtler Gemüse gesetzt. (Bild: Andrea Häusler)

Pflücken hier, verkosten da – das vom Verkehrsverein Degersheim initiierte und von der St. Galler Kantonalbank im Rahmen ihres Jubiläumswettbewerbs finanzierte Projekt «Degersheim zum Anbeissen» gedeiht und beginnt, Früchte zu tragen. Es darf genascht werden: aus einem halben Dutzend privater Beete, die im vergangenen Sommer angelegt worden sind und künftig – wenn auch nicht öffentlich – auf dem Gemeindeareal beim Kindergarten Bergstrasse. Aus dem verunkrauteten Brachland um den grossen Komposthaufen ist ein reich bepflanzter Kleingarten mit Sitzsteinen und Raum für eine Feuerstelle entstanden. Bewusst habe man vor allem mehrjährige Pflanzen gewählt, sagt Heini Eggenberger, beauftragter Unternehmer und Nachbar, und weist auf die Erdbeerwiese, die Zwergobstbäume, die Aronia- und Holundersträucher. Ergänzend haben die Kindergärtler Gemüsebeete angelegt und bepflanzt.

Gartenunterhalt als Herausforderung

Die Setzlinge müssen gegossen, die Beete gejätet werden. Ein bisschen Sorgen macht sich Verkehrsvereinspräsident Thomas Scherrer diesbezüglich schon. Obwohl er sagt: «Wenn der Kindergarten Ertrag will, muss er auch für die Pflege des Gartens sorgen.» Darüber hinaus seien die Verantwortlichkeiten klar: «Der Verkehrsverein finanziert die Projekte, während sie von der Gemeinde ideell und personell unterstützt werden.» Diese strebt ja das Grünstadtlabel an. Ziel sei nach wie vor die Zertifizierung bis Ende Jahr, sagt Thomas Scherrer. Und welche Pläne hat der Verkehrsverein? Der geplante Waldlehrpfad sei aufgegleist und der diskutierte Kräuterlehrpfad in Abklärung.

Maximal 100000 Franken beträgt der Unterstützungsbeitrag der SGKB für die Umsetzung von «Degersheim zum Anbeissen». Bis dato sind laut Thomas Scherrer rund 60000 Franken verbraucht worden. Urs Glaus, SGKB-Niederlassungsleiter in Uznach und zuständig für die Koordination der Siegerprojekte im Raum Fürstenland-Linthgebiet, betonte am Einweihungsfest die Bedeutung der Freiwilligenarbeit. 593 Mitarbeitende der Bank hätten sich 2017 an Freiwilligentagen für solche Projekte engagiert. Auf dieses Jahr hin sei die gemeinnützige Arbeit sogar noch ausgebaut worden.

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