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Das Siegerprojekt steht fest

Ein Zürcher Architekturbüro gewinnt den Projektwettbewerb für die geplante Erweiterung des Seniorenzentrums Sonnmatt mit 80 Pflegeplätzen. Insgesamt haben 49 Architekten und Planer ihre Arbeiten eingereicht.
Urs Bänziger
Betrachten das Modell des Siegerprojektes «Floribunda»: Heimleiter Kurt Marti, Werner Meier und Patrick Frauendorf vom Architekturbüro A.D.P. Walter Ramseier Partner AG aus Zürich und Lucas Keller, Präsident des Zweckverbands Sonnmatt. (Bild: Peter Dotzauer)

Betrachten das Modell des Siegerprojektes «Floribunda»: Heimleiter Kurt Marti, Werner Meier und Patrick Frauendorf vom Architekturbüro A.D.P. Walter Ramseier Partner AG aus Zürich und Lucas Keller, Präsident des Zweckverbands Sonnmatt. (Bild: Peter Dotzauer)

OBERBÜREN/UZWIL. Das Siegerprojekt trägt den Namen «Floribunda». Mit Rosen hat es jedoch nichts zu tun. Es sei ein reiner Phantasiename, sagt Projektleiter Patrick Frauendorf von der A.D.P. Walter Ramseier Partner AG. Das Architekturbüro aus Zürich hat den Projektwettbewerb für die Erweiterung des Seniorenzentrums Sonnmatt in Uzwil gewonnen. Über 80 Architekten und Planer hatten bei der Ausschreibung von Anfang Dezember Interesse am geplanten Bauvorhaben gezeigt, 49 von ihnen haben ein Projekt eingereicht.

Mit Raumprogramm überzeugt

Eine dreiköpfige Fachjury hatte in den letzten Wochen die Aufgabe, unter den 49 Projekten dasjenige auszusuchen, das die Anforderungen in bezug auf Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Einpassung und Gestaltung für die Erweiterung des Seniorenzentrums Sonnmatt am besten erfüllt. Die Architekten von der Walter Ramseier Partner AG hätten sich ausgesprochen sensibel mit dem Standort und den bestehenden Bauten auseinandergesetzt, sagte Christian Matt, Architekt und Fachpreisrichter aus Bregenz, gestern bei der Präsentation des Siegerprojektes. «Wir wollten ein grosses gemeinsames Ganzes und keine Trennung von Alt- und Neubauten», sagte Matt zum Entscheid der Fachjury. Das Siegerprojekt habe mit der wohlüberlegten Anordnung des Raumprogramms überzeugen können. Es besteche durch einen kompakten, im Innern sehr gut organisierten viergeschossigen Baukörper. Es entspreche der Aufgabenstellung am besten, weise viel Potenzial auf und werde deshalb zur Weiterbearbeitung empfohlen.

Auch Lucas Keel, der als Uzwiler Gemeindepräsident gleichzeitig den Zweckverband Sonnmatt präsidiert, lobte das Siegerprojekt mit den Worten «innovativ, clever und durchdacht». Mit drei ausgewiesenen Architekten sei die Fachjury hochkarätig besetzt gewesen. «All die eingereichten Projekte zu bewerten, war eine enorme Leistung.» In der Endphase habe es zwei favorisierte Projekte gegeben, der Entscheid für «Floribunda» sei letztlich einstimmig erfolgt.

«Uns war wichtig, den engen Bewegungsraum der Seniorinnen und Senioren so spannend und ihre Lebensqualität so gut wie möglich zu gestalten», sagte Projektleiter Patrick Frauendorf.

Fünftgrösste Pflegeinstitution

Bis zur Kreditabstimmung werde nun das Siegerprojekt bereinigt und optimiert, sagte Lucas Keel. Der Zweckverband sei mit seinen beiden Seniorenzentren Sonnmatt und Marienfried, den 175 betreuten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den 230 Mitarbeitenden die fünftgrösste Pflegeinstitution im Kanton. Nach der Erweiterung um 80 Pflegeplätze werde man die zweitgrösste Institution sein. Bis zu 190 zusätzliche Pflegeplätze müssten in den drei Trägergemeinden des Zweckverbandes, in Uzwil, Oberuzwil und Oberbüren, geschaffen werden. Zum Teil werde dieser zukünftige Bedarf durch private Institutionen abgedeckt.

Auf dem Areal des Seniorenzentrums Sonnmatt stehen Platzreserven von über vier Hektaren zur Verfügung. Die Erweiterung beim Siegerprojekt sei so angelegt, dass ein Grossteil dieser Fläche weiter als Reserve und Grünfläche für die Bewohner zur Verfügung stehe, sagte Keel.

Alle 49 eingereichten Projekte sind diese Woche im Landi-Gebäude, erster Stock, an der Sandackerstrasse in Oberbüren zur Besichtigung ausgestellt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 10 bis 17 Uhr.

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