Das sicherste Haus der Gegend

An der Wilenstrasse 21 wird ein fünfstöckiger Neubau realisiert. Gestern fand die Grundsteinlegung statt. Im Erdgeschoss des Gebäudes entsteht der neue Polizeiposten.

Gianni Amstutz
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So soll der Neubau an der Wilenstrasse 21 in Rickenbach dereinst aussehen. Bezugsbereit dürfte er in rund einem Jahr sein. (Visualisierung: PD)

So soll der Neubau an der Wilenstrasse 21 in Rickenbach dereinst aussehen. Bezugsbereit dürfte er in rund einem Jahr sein. (Visualisierung: PD)

«Es wird das am besten bewachte Haus in der ganzen Nachbarschaft sein», sagte Architekt Jürg Keel anlässlich der Grundsteinlegung an der Wilenstrasse 21 in Rickenbach. Der Grund dafür ist einfach: Ins Erdgeschoss wird die Polizei einziehen, sobald der Neubau im August oder September 2019 bezugsbereit ist. Das ist insofern interessant, als dass im Kanton Thurgau zurzeit eine Debatte über mögliche Schliessungen von elf der insgesamt 28 Polizeiposten läuft. Damit könnten bis zu 240000 Franken an Mietkosten pro Jahr gespart werden. Die Idee der Regierung fand im Grossen Rat aber keinen Anklang. Unabhängig davon dürften mit dem Bau an der Wilenstrasse jegliche Zweifel über die Zukunft des Rickenbacher Polizeipostens beseitigt sein.

Die Polizei braucht mehr Platz

Die Beteiligten freuen sich über die Grundsteinlegung.

Die Beteiligten freuen sich über die Grundsteinlegung.

In den vier darüberliegenden Stockwerken entstehen sechs 3,5-Zimmer-Wohnungen, im Attikageschoss eine 4,5-Zimmer-Wohnung. Dabei handelt es sich um Eigentumswohnungen. Auslöser für das Projekt sei Platzmangel im alten Polizeiposten gewesen, sagte Otto Gehrig, Geschäftsführer der Gehrig AG Generalunternehmung. Die erste Etappe der Überbauung wurde bereits vor über 16 Jahren mit den Gebäuden an der Wilenstasse 23 realisiert. Mit dem fünfstöckigen Neubau des Mehrfamilienhauses findet somit eine alte Planung ihren Abschluss. Obwohl das Gesamtkonzept erst nach 25 Jahren vollendet wird, lehne sich der Neubau nicht an die Bauten aus den 90er Jahren an, er solle sich aber als letztes Puzzlestück doch in das Quartier und das Dorfbild einfügen, sagte Otto Gehrig.