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Das schwarze Dach des Feuerwehrdepots

An der Bronschhoferstrasse in Wil entsteht ein neues Betriebsgebäude. Eine nun installierte Photovoltaikanlage liefert den Strom. Die Gebäudehülle steht. Im neuen Jahr beginnt das Anbringen der Innenausstattung.
Philipp Haag
Auf dem Dach des Betriebsgebäudes sind auf einer Fläche von 800 m² Solarpanels angebracht. (Bilder: Philipp Haag)

Auf dem Dach des Betriebsgebäudes sind auf einer Fläche von 800 m² Solarpanels angebracht. (Bilder: Philipp Haag)

Glitzernd im diesigen Licht, pechschwarz und glatt präsentierte sich das Dach des neuen Betriebsgebäudes des Sicherheitsverbunds Region Wil (SVRW) gestern Morgen. Über 800 m2, dies entspricht der Grösse eines Handballfelds, ziehen sich dunkle Solarpanels entlang. Im Auftrag der Technischen Betreibe Wil ist die Photovoltaikanlage in den letzten Tagen installiert worden. Im Dezember soll die PV-Anlage probeweise in Betrieb genommen werden, wie Bauleiter Ronnie Geiger sagt. Es ist vorgesehen, mit dem Strom vom Dach den kompletten Energiebedarf des Betriebsgebäudes zu decken, ergänzt SVRW-Geschäftsführer Andreas Dobler.

«Zum Turm» ist zu eng geworden

Seit mehr als einem Jahr wird an der neuen Heimat der Feuerwehr, des Zivilschutzes und der Samariter gebaut. Der Umzug von Wils Innenstadt an die Bronschhoferstrasse ist notwendig, weil die räumlichen Kapazitäten in der Liegenschaft Zum Turm an der Tonhallenstrasse zu eng geworden sind. Die Gebäudehülle der Stahl-Beton-Glas-Konstruktion, die sich über eine Länge von 96 Metern, eine Breite von 25 Metern und eine Höhe von 10 Metern mit einer Gesamtfläche von 6000 m2 erstreckt, ist zwar noch eingerüstet, steht aber mittlerweile. Bis Ende Jahr sollte sie inklusive Dach fertig erstellt sein. Die gläsernen Tore der 19 Boxen für die Fahrzeuge in der riesigen Einstellhalle sind bereits montiert. Auch ein grosser Teil der Haustechnik (unter anderem Heizung, Lüftung, sanitäre Anlagen) ist angebracht. Der Innenausbau sollte ebenfalls bis Ende Jahr abgeschlossen sein, um im neuen Jahr mit dem Anbringen der Innenausstattung zu beginnen. Die sich im dritten Stock befindliche Geschäftsstelle wird eingerichtet. Im Parterre wird die Einsatzzentrale mit dem technischen Equipment ausgestattet. Die Atemschutzwerkstatt sowie die Garderobe für die Feuerwehrleute werden eingeräumt. Auch wird die Schlauchpflege-Einrichtung angebracht.

Im Untergeschoss befinden sich die Parkplätze für die Mitarbeitenden sowie Lagerflächen. Lagerkapazitäten sind auch im Mittelgeschoss vorhanden. Im oberen Stock sind neben den Büros der Geschäftsstelle Sitzungszimmer und Theorieräume untergebracht. Hinter dem Gebäude können die Feuerwehrangehörigen ihre Autos parkieren. Die nahe gelegenen Liegenschaften auf der Südseite sind mit einem Mäuerchen und einer Holzwand abgeschirmt. Der Holunderweg, der die Bronschhoferstrasse mit dem östlich gelegenen Scheibenberg-Quartier verbindet, wird von einem Trampelpfad zu einem Fuss-/Radweg mit einer Breite von 3,5 Meter ausgebaut. Gestern starteten die Bauarbeiten. Bis anhin ist während der Bauphase nichts Unvorhergesehenes eingetreten, wie Bauleiter Geiger sagt. «Wir sind im Zeitplan», freut sich denn auch Stadtrat Daniel Meili. Dieser sieht vor, bis im April/Mai des nächsten Jahres die Montage der Technik abzuschliessen, um im Mai einen integralen Test durchzuführen, ob diese funktioniert, und bis im Juni die Arbeiten zu beenden. Feuerwehrkommandant Dobler rechnet damit, das neue Betriebsgebäude vor den Sommerferien 2017 einsatzbereit zu erhalten. Auch die veranschlagten Kosten von rund 23 Millionen Franken sollten eingehalten werden können, wie Meili sagt.

Kaum sind die Bauarbeiten am neuen SVRW-Betriebsgebäude beendet, starten im Juni 2017 diejenigen im angrenzenden Polizeigebäude. Im vergangenen März hat der St. Galler Kantonsrat einen Kredit von rund neun Millionen Franken für den Um- und Anbau des Swisscom-Gebäudes gesprochen. Nach Beendigung zieht die Polizei von der Lerchenfeldstrasse an die Bronschhoferstrasse um.

Das neue Betriebsgebäude erstreckt sich auf eine Länge von 96 Metern, eine Breite von 25 Metern und eine Höhe von 10 Metern.

Das neue Betriebsgebäude erstreckt sich auf eine Länge von 96 Metern, eine Breite von 25 Metern und eine Höhe von 10 Metern.

Die riesige Einstellhalle beherbergt 19 Boxen für die Fahrzeuge des Sicherheitsverbunds Region Wil.

Die riesige Einstellhalle beherbergt 19 Boxen für die Fahrzeuge des Sicherheitsverbunds Region Wil.

Stadtrat Daniel Meili und Sicherheitsverbund-Geschäftsführer Andreas Dobler vor dem Emblem auf der Hinterseite des Gebäudes.

Stadtrat Daniel Meili und Sicherheitsverbund-Geschäftsführer Andreas Dobler vor dem Emblem auf der Hinterseite des Gebäudes.

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