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Das Richtschwert der Bettenmanns

Oberuzwil Das Ortsmuseum zeigt eine neue Ausstellung zu den Richtstätten Oberuzwils. Erstmals kann hier morgen Sonntag das Richtschwert der Scharfrichterfamilie Bettenmann als Leihgabe des Museum Prestegg Altstätten aus dem Jahr 1733 besichtigt werden. Johann Baptist Bettenmann war der letzte seiner Familie, der im 19. Jahrhundert seines Amtes waltete. So war er es, der im Jahre 1849 die zum Tode verurteilte Anna Koch von Gonten richtete oder am 1. Juli 1862 vor viertausend Neugierigen die letzte Hinrichtung im Appenzellerland am Raubmörder Ueli Schläpfer auf dem Richtplatz in Trogen vollzog.

Die letzte zivilrechtliche Hinrichtung wurde in der Schweiz 1940 in Sarnen mit einer Guillotine vollzogen, in den Jahren 1942/44 werden im Rahmen des Kriegsgesetzes weitere 17 Personen wegen Landesverrats erschossen, darunter Ernst Schrämli, der in der Nacht vom 10. auf den 11. November 1942 unweit des Munitionsdepots «Flurhof» in der Gemeinde Oberuzwil sein Leben lassen musste.

Im Ortsmuseum erhalten Interessierte Informationen zu den Oberuzwiler Richtstätten «Mal-lus» und «Hailige Buchen». Ihr Wissen über die alten Flurnamen der Gemeinde können die Besucherinnen und Besucher in Zuordnungsspiel testen. Aus den Teilnehmenden mit den meisten richtigen Antworten werden im März drei Sieger ausgelost: es winken attraktive Preise.

Das Ortsmuseum Oberuzwil ist von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (pd)

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