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«Das Pilgern erlebt eine Renaissance»

Rund hundert Pilger versammelten sich im Kloster Fischingen zum zweiten Pilgertreffen. Nach einer Vesper, einem Pilgeressen und einem Gottesdienst zeigte der deutsche Reisefotograf Georg Krumm seine imposante Diashow, mit acht Projektoren auf die Leinwand projiziert.
Lukas Gerzner

FISCHINGEN. «Ich wusste, dass es viele Pilger gibt. Mit so vielen Leuten hab ich aber wirklich nicht gerechnet», sagt Georg Krumm. Der Reisefotograf wurde vom Bruder Daniel Prandini des Klosters Fischingen dazu eingeladen, seine Eindrücke vom Jakobsweg beim Pilgertreffen in einem Vortrag zu präsentieren. Der Deutsche hat hierfür eigens eine Diashow erstellt, die mit acht Projektoren auf eine Leinwand in der Bibliothek des Klosters projiziert wurde.

Diashow begeistert

Dunja Ferrari ist begeistert: «Die Diashow ist eindrücklich, ich muss es ganz ehrlich sagen. Das hilft mir für meine eigene Reise.» Die Mutter von drei Kindern möchte ebenfalls mal den Jakobsweg begehen. «Ich habe während dem Nachtessen mit einer Frau gesprochen, die schon Erfahrungen damit gemacht hat», erzählt die Interessierte.

Erinnerungen aufleben lassen

Für den Organisator, Bruder Daniel Prandini, ist das Pilgertreffen ein voller Erfolg: «Es hat rund hundert Anmeldungen gegeben», sagt der Mönch. Prandini ist selber schon dreimal den Jakobsweg gegangen und weiss nur zu gut, wieso so viele Leute gekommen sind: «Die gestanden Pilger wollen Erfahrungen austauschen und Erinnerungen aufleben lassen.» Das Kloster sei dafür der perfekte Treffpunkt. «Als Benediktiner nehmen wir generell Gäste und Pilger auf. Dass das Kloster am Jakobsweg liegt, ist eine ideale Situation», sagt der Geistliche. Rund 700 Pilger übernachten pro Jahr im Kloster Fischingen auf ihrer Reise auf dem Jakobsweg.

15 Leute auf Mini-Pilgerreise

Auch Ueli Gubler war anwesend. Der Experte für den Jakobsweg ist mit einer Gruppe von St. Margarethen zum Pilgertreffen gepilgert. Trotz des heissen Wetters sind 15 Leute mitgekommen. «Das Pilgern erlebt eine Renaissance. Nur haben sich die Motive geändert. Früher war es die Angst vor der Hölle, heute ist es die Selbstfindung», sagt Gubler.

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