Das letzte Team machte das Rennen

Das erste gestartete Team am Equipenspringen in Bütschwil durfte lange auf einen Sieg hoffen. Die zuletzt gestartete Gruppe trat jedoch erfolgreich als Spielverderber auf.

Urs Nobel
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Das Team aus Bütschwil, Gossau und Oberuzwil wählte die beste Linie und siegte mit grossem Vorsprung.

Das Team aus Bütschwil, Gossau und Oberuzwil wählte die beste Linie und siegte mit grossem Vorsprung.

PFERDESPORT. Elf Dreierteams traten am Sonntag an den Pferdesporttagen in Bütschwil zum Equipenspringen an. Das Flawiler Trio Gabriela Jucker, Franz Bärlocher und Stefanie Bärlocher startete als erstes Team und realisierte gleich das erste Nullfehlerergebnis. Die nachfolgende Gegnerschaft tat sich in der Folge schwer, und als die Flawiler Truppe bei Halbzeit immer noch in Führung lag, hoffte Teamleader Franz Bärlocher, dass es seiner Mannschaft eventuell zu einer Klassierung reichen könnte. «Damit wären wir bereits zufrieden», stapelte er tief.

Als die Flawiler nach zehn gestarteten Teams immer noch in Führung lagen, zeichnete sich gar ein Sieg ab. Doch da waren noch Alexander Widmer aus Bütschwil, Stephanie Flückiger aus Gossau und Aline Charpiloz aus Oberuzwil. Und diese drei legten ein beeindruckendes Ergebnis einer guten Vorbereitung ab. Ihre Linienwahl war sensationell und weil alle ohne Fehler durchkamen, resultierte für dieses Team ein beeindruckender Sieg mit 30 Sekunden Vorsprung. Eine Weltreise auf einem Parcours von 21 Hindernissen.

Urban Koller, der OK-Präsident des Anlasses, welcher vom Reitverein Alttoggenburg alle zwei Jahre durchgeführt wird, zeigte sich mit den Pferdesporttagen, an welchen auch verschiedene Prüfungen im Gespannfahren durchgeführt wurden, sehr zufrieden.

Die Flawiler wurden erst vom letztstartenden Team um den in Reichweite liegenden Sieg gebracht. (Bilder: uno)

Die Flawiler wurden erst vom letztstartenden Team um den in Reichweite liegenden Sieg gebracht. (Bilder: uno)