DAS LADIES-TEAM DES EC WIL STEIGT NACH DEM 5:1-AUSWÄRTSSIEG IM AUFSTIEGSSPIEL IN NEUENBURG IN DIE SWHL B AUF – UND DAS IM ERSTEN JAHR SEINES BESTEHENS.: Studentova schiesst Wil ins Glück

Daniel Monnin
Drucken
Teilen
Simona Studentova (rechts) trifft in Neuenburg viermal. (Bild: Urs Nobel)

Simona Studentova (rechts) trifft in Neuenburg viermal. (Bild: Urs Nobel)

Es ist kein Sportmärchen, sondern die Frucht von Talent, harter Arbeit und einem gesunden Selbstvertrauen, das mit jedem Sieg angewachsen ist: Das Ladies-Team des EC Wil, Sieger der Ostschweizer Gruppe der SWHL C, hat sein Ziel fast erreicht. Die Wilerinnen gewannen auch ihr zweites Aufstiegsspiel in Neuenburg mit 5:1 und stehen damit noch vor dem –normalerweise entscheidenden – Finalspiel um den Schweizer-Meister-Titel der SWHL C als Aufsteiger fest. Der Grund: Finalgegner Sursee, den man im ersten Aufstiegsspiel zuHause mit 8:3 geschlagen hat, kündigte bereits vor Beginn der Poule den Verzicht auf einen allfälligen Aufstieg an. Dies bestätigte SIHF-Ligaleiter Rolf Henninger auf Anfrage.

Die grosse Aufstiegsparty fand in Neuenburg jedoch noch nicht statt. Zum einen, weil man sich das zweite Ziel, den Schweizer-Meister-Titel der SWHL C, noch unbedingt holen will, zum andern, weil eben die «offizielle Bestätigung» des Aufstiegs erst am Finaltag folgen wird. Trainer Marcel Herzog sprach denn auch in erster Linie davon, dass «wir den Final erreicht haben. Wir haben immer gesagt, dass wir auch dieses Spiel ernst nehmen und gewinnen wollen.» Als Termin für den Final ist das kommende Wochenende vorgesehen. Der Ort steht noch nicht fest. Herzog hatte im Vorfeld der Partie von einer «offenen Ausgangslage» gesprochen und die Stärken der zweiten Mannschaft von Neuchâtel Hockey Academy hervorgehoben. Entsprechend fiel auch sein Urteil zum letztlich souveränen 5:1-Sieg aus: «Es war ein schwieriges Spiel. Uns ist entgegengekommen, dass wir früh in Führung gehen konnten.» Wie bereits beim ersten Aufstiegsspiel gegen Sursee sprach Herzog seiner jungen Torhüterin Elena Mischler (2001) ein Extralob aus: «Es ist schon erstaunlich, mit welcher Konstanz sie Woche für Woche auftritt. Sie hat uns erneut im Spiel gehalten.»

Entscheidend zum klaren Sieg trug auch Wils erste Angriffsreihe bei: Stefanie Greger gelang der wegweisende frühe Führungstreffer, Simona Studentova schoss ihr Team mit den restlichen vier Toren ins Glück.

Daniel Monnin

sport@wilerzeitung.ch

Neuenburg – Wil 1:5 (0:2, 0:2, 1:1)Tore: 6. Greger (Studentova) 0:1. 14. Studentova (Abegglen) 0:2. 24. Studentova (Greger) 0:3. 34. Studentova (Greger) 0:4. 42. Martin (Pulfer, Aymon) 1:4. 47. Studentova (Greger) 1:5. Wil: Mischler; Bardill, Böhi; Ketterer, Brunner; Naef; Abegglen, Studentova, Greger; Flückiger, Stéphanie Derendinger, Zweifel; Daniela Derendinger, Jovanovic, Bühler.