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«Das ist kein Engagement, sondern ein unsachlich geführter Kampf»

«Pfarreirat nimmt geschlossen den Hut» Ausgabe vom 22. Oktober
Herbert Wehrli, Züberwangen

«Pfarreirat nimmt geschlossen den Hut»

Ausgabe vom 22. Oktober

Die Unstimmigkeiten in der Katholischen Kirchgemeinde Zuzwil-Züberwangen sind nichts Neues. Schon vor Jahren wurde über mögliche Lohnkürzungen oder eine Kündigung an Simon Niederer debattiert, weil der damalige Kirchenverwaltungsrat und viele Kirchbürger mit den erbrachten Leistungen unzufrieden waren. Zwar schätzten die meisten von uns seine kurzen und prägnanten Sonntagspredigten. Sein Engagement für eine lebendige Kirchgemeinde begrenzte sich aber auf das «Nötigste». Vorschläge oder Aufforderungen und Kritiken nahm Simon Niederer meist lächelnd entgegen, kaum etwas wurde umgesetzt. Die Verwaltungen waren gelähmt im Wissen, wenig dagegen unternehmen zu können. Kirchgänger und Verwaltungsräte kamen und gingen teilweise resigniert wieder. Mit dem Zusammenschluss der Kirchgemeinden Zuzwil und Züberwangen-Weieren konnten die Probleme nun gesammelt werden und versickerten nicht mehr irgendwo dazwischen.

Die jüngsten Aktivitäten von Simon Niederer sind auch für mich nicht tragbar. An der Informationsveranstaltung der IG für Transparenz und Menschlichkeit in der Pfarrei hat Pfarrer Simon Niederer eine sehr ehrverletzende Art gewählt. Er stellte die durch den Verwaltungsrat ausgesprochene Kündigung an Sandra Monsorno mit einem Teufelsbild ins Gleichnis und bezeichnete die Kündigung als terroristischen Akt gegen ihn und die Sekretärin. Das ist für mich kein Engagement, sondern ein von Simon Niederer unsachlich geführter Kampf, der eine Spaltung der Gemeinde zur Folge hat. Damit hat er den Bogen definitiv überspannt. Dass für den Verwaltungsrat das Vertrauensverhältnis irreparabel ist, kann ich verstehen und die daraus resultierende Kündigung gegen Simon Niederer ist eine logische Konsequenz. Oder wer sonst darf seinen Arbeitgeber öffentlich diffamieren?

Ich möchte die Kirchbürger und Kirchbürgerinnen auffordern, sich nicht aus emotionalen oder sozialen Gründen, sondern sich von Fakten aus den letzten Jahren leiten zu lassen. Es gilt nun hinter dem Verwaltungsrat zu stehen, die Entscheidung mitzutragen, um den Weg für einen Neuanfang freizumachen.

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