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Das Gewerbe setzt sich in Szene: Zuzwiler Gewerbemesse Z19 ist eröffnet

Die Zuzwiler Gewerbeausstellung Z19 ist eröffnet und erwartet bis Sonntagabend 10000 Besucher.
Hans Suter
Gewerbe macht Spass: OK-Präsident Heinz Felix, Regierungsrat Marc Mächler, Marketingchefin Brigitte Baur, Gewerbevereinspräsident Urs Rutishauser und Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger (von links nach rechts) setzten sich an der Ausstellung zur Belustigung der Anwesenden kurzerhand in eine Badewanne. Bilder: Hans SuterGewerbe macht Spass: OK-Präsident Heinz Felix, Regierungsrat Marc Mächler, Marketingchefin Brigitte Baur, Gewerbevereinspräsident Urs Rutishauser und Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger (von links nach rechts) setzten sich an der Ausstellung zur Belustigung der Anwesenden kurzerhand in eine Badewanne. Bilder: Hans Suter
Gewerbe macht Spass: OK-Präsident Heinz Felix, Regierungsrat Marc Mächler, Marketingchefin Brigitte Baur, Gewerbevereinspräsident Urs Rutishauser und Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger (von links nach rechts) setzten sich an der Ausstellung zur Belustigung der Anwesenden kurzerhand in eine Badewanne. Bilder: Hans SuterGewerbe macht Spass: OK-Präsident Heinz Felix, Regierungsrat Marc Mächler, Marketingchefin Brigitte Baur, Gewerbevereinspräsident Urs Rutishauser und Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger (von links nach rechts) setzten sich an der Ausstellung zur Belustigung der Anwesenden kurzerhand in eine Badewanne. Bilder: Hans Suter
Gewerbe macht Spass: OK-Präsident Heinz Felix, Regierungsrat Marc Mächler, Marketingchefin Brigitte Baur, Gewerbevereinspräsident Urs Rutishauser und Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger (von links nach rechts) setzten sich an der Ausstellung zur Belustigung der Anwesenden kurzerhand in eine Badewanne. Bilder: Hans SuterGewerbe macht Spass: OK-Präsident Heinz Felix, Regierungsrat Marc Mächler, Marketingchefin Brigitte Baur, Gewerbevereinspräsident Urs Rutishauser und Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger (von links nach rechts) setzten sich an der Ausstellung zur Belustigung der Anwesenden kurzerhand in eine Badewanne. Bilder: Hans Suter
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Das Gewerbe setzt sich in Szene

«545 Tage sind vergangen, seit am 9. März 2018 an der 36. Mitgliederversammlung die Durchführung der Z19 abgekündigt worden ist», sagte Gemeindepräsident Roland Hardegger am Donnerstagabend mit Stolz. «Herzlich, persönlich, kompetent, offen, sympathisch, natürlich und nachhaltig – diese Attribute gelten für den Auftritt des Gewerbes an der Z19 und darüber hinaus.»

Nicht weniger stolz äusserte sich OK-Präsident Heinz Felix. 20 Jahre seien seit der letzten Zuzwiler Gewerbeausstellung vergangen. Die Tatsache, dass die Ausstellungsflächen innert kürzester Zeit ausgebucht gewesen seien, lege eindrücklich Zeugnis ab von der Stärke des heimischen Gewerbes. Mit einem Schmunzeln im Gesicht sagte er:

«Wil Ost hat bereits heute ein beachtliches Gewerbe und viel Potenzial»

Nebenbei den baldigen Rücktritt angekündigt

In Anlehnung an das Z19-Motto «Nägel mit Chöpf» sagte Gewerbevereinspräsident Urs Rutishauser, der mit seiner Blumenfamilie in Züberwangen zugleich Gastgeber der Ausstellung ist, das zwölfköpfige OK habe ganze Arbeit geleistet und eben Nägel mit Köpfen gemacht. Das gelte auch für die mehr als 300 Helferinnen und Helfer, die im Einsatz stünden. Rutishauser äusserte sich fasziniert, wie die Beteiligten in der Gemeinschaft mit Begeisterung und Leidensachaft Grosses bewirkt hätten, das noch lange ausstrahlen werde. Seinen Stern als Präsident des Gewerbevereins Zuzwil sieht er indes sinkend. Nach zehn Jahren sei der richtige Zeitpunkt gekommen, das Präsidium in andere Hände zu legen.

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Impressionen von der Eröffnung der Zuzwiler Gewerbemesse Z19

Der Zuzwiler Regierungsrat Marc Mächler lobte das Gewerbe für den Mut und den Zukunftsglauben, etwas so Grosses wie die Z19 auf die Beine zu stellen. «Das Gewerbe mit rund 35000 KMU prägt die Wirtschaft im Kanton St.Gallen», betonte Mächler. Die Ostschweiz sei ein technologiestarker und innovativer Wirtschaftsstandort, was auch für Zuzwil gelte. Es gebe hier viele Hidden Champions, wie etwa die Blumenfamilie Rutishauser AG – Unternehmen also, die abseits der medialen Öffentlichkeit Grosses leisten und in ihren Nischen Marktführer seien.

Der Wandel mit all seinen Factetten schreite indes unaufhalsam voran. «Wie wird wohl die Z39 aussehen?», warf Mächler die Frage in die Runde. Welche Berufe wird es dann neu geben, welche nicht mehr? Antworten auf diese Fragen gab der Zukunftsforscher und Universitätsdozent Joël Luc Cachelin.

Handwerker braucht es auch in Zukunft

«Stress beherrscht unser Leben» zitierte Cachelin eingangs einen Buchtitel aus den 1970er-Jahren. Und wo stehen wir heute? «Es wird immer mehr ans Internet angeschlossen», antwortete er gleich selber. Und es werde digitalisiert, was sich digitalisieren lasse. Es würden neue Unternehmen entstehen, welche die Berufswelt verändern werden. Alles lasse sich aber nicht digitalisieren: Das Handwerk sei nebst anderen wichtigen Kompetenzen eine Typologie, die auch in Zukunft unabdingbar sein.

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