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Das Ende einer 24jährigen Ära

Das Thema Kirchberger Gemeindepräsidium polarisiert. Gesucht wird der Nachfolger von Gemeindepräsident Christoph Häne. Mit Philipp Dörig, Roman Habrik und Michael Sutter bewerben sich drei Kandidaten für die Nachfolge.
Beat Lanzendorfer
Den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Kirchberg steht ein heisser Wahlkampfherbst bevor. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Kirchberg steht ein heisser Wahlkampfherbst bevor. (Bild: Beat Lanzendorfer)

KIRCHBERG. Wer am 1. Januar 2017 auf dem Chefsessel im Kirchberger Gemeindehaus sitzt, tritt ein schweres Erbe an. Ein Blick in die Geschichtsbücher bringt die Erkenntnis zu Tage, dass der Gemeinde in den letzten 55 Jahren lediglich drei Gemeindepräsidenten respektive Gemeindeammänner vorstanden. Ab 1961 war es Jakob Schönenberger, der bis 1976 das Amt innehatte. Sein Nachfolger Beda Lengwiler übertraf dessen Amtszeit um zwei Jahre und übergab 1993 an Christoph Häne. Mit 24 Jahren übertraf dieser sogar noch die Amtszeit seiner beiden Vorgänger.

Mit den beiden FDP-Kandidaten Michael Sutter, Bazenheid, und Roman Habrik, Kirchberg, sowie dem parteilosen Philipp Dörig, Kirchberg, stellen sich drei Personen zur Kampfwahl um dessen Nachfolge. Wie intensiv das Thema «neuer Gemeindepräsident» beschäftigt, brachten die vier Podiumsdiskussionen der vergangenen Wochen zutage. Falls keiner der Kandidaten am 25. September das absolute Mehr erreicht, kommt es am 27. November zu einem zweiten Wahlgang. Die Bürger der Politischen Gemeinde Kirchberg sowie der Schulgemeinden Kirchberg und Gähwil haben im Frühjahr 2014 die Bildung einer Einheitsgemeinde beschlossen. Diese tritt zeitgleich mit dem Amtsantritt des neuen Gemeindepräsidenten am 1. Januar 2017 in Kraft. Dies führt zum Rücktritt des Gähwiler Schulratspräsidenten Werner Messmer. Demissionieren werden auch die Gähwiler Schulräte Kathrin Bösch, Uwe Hubmann, Joe Harder und Nicole Fust. Letztere stellt sich, bei entsprechender Wahl, als Schulrätin der Einheitsgemeinde zur Verfügung.

Schulratspräsident unbestritten

Das Thema Kirchberger Schulratspräsident nimmt im Vergleich zum Gemeindeoberhaupt eine untergeordnete Rolle ein. Vor knapp zwei Jahren gewählt, kann Orlando Simeon mit seiner Wiederwahl rechnen. In der Einheitsgemeinde wird er von Amtes wegen Mitglied des Gemeinderates. Dort ersetzt er die zurücktretende Luzia Räbsamen. Zu einer Zäsur kommt es im Kirchberger Schulrat. Von den acht Mitgliedern erklärten Doris Kalberer, Andrea Schweizer und Liliane Kurmann auf das Ende der Amtszeit ihren Rücktritt. Trotzdem ist der Wahlausgang ungewiss, weil mit Alexandra Lüthi, Nicole Fust, Walter Gähwiler und Thomas Feller nebst den fünf Bisherigen vier Neue auf dem Stimmzettel aufgeführt sind. Neun Namen beanspruchen acht Ämter – einer fällt aus den Traktanden.

GPK: Mehr Kandidaten als Sitze

Die gleiche Konstellation ergibt sich in der Geschäftsprüfungskommission. Ruth Holenstein, Christina Koch und Willi Scherrer ziehen sich zurück. Jürg Bannwart, Lukas Bitschnau, Joe Harder und Martin Gretler wollen nachrücken. Nebst den Bisherigen Jacqueline Hirt und Louise Blanc Gähwiler sind es gesamthaft sechs Wahlwillige. Einer oder eine wird über die Klinge springen müssen.

Bild: BEAT LANZENDORFER

Bild: BEAT LANZENDORFER

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