Das darf doch nicht wahr sein

«Tempo 30 auf der Hauptachse mitten durch Wil», Ausgabe vom 23. März

Charly Oberkofler, Wil
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Da sieht man wieder, das Bundesamt für Verkehr beauftragt ein Forschungsteam (Astra/Bafu), natürlich ortsfremd und von der Wiler Verkehrssituation anscheinend wenig Ahnung, ein neues Verkehrskonzept für Wil umzusetzen. Die Untere Bahnhofstrasse wird als Hauptverkehrsstrasse eingestuft. Tatsache ist, dass die Zufahrt zur Rudenzburg-Kreuzung nur von einem Bruchteil der Autofahrer befahren wird, denn man wartet ja an der Ampel rund vier Minuten, bis es «Grün» wird.

Die Mattstrasse wird völlig übergangen. Obwohl hier der ganze Verkehr – Busse, Lastwagen , Pkw, alles was in die Stadt oder ins Quartier (West und Nord sowie Süd) fliesst – vorbeifährt. Von der Lärmbelästigung ganz zu schweigen. Nicht vergessen darf man die Raser, die nachts und an den Wochenenden ihre Rennen hier veranstalten sowie diejenigen, welche die Innenstadt aufsuchen, nur um ihre neuen Boliden zu zei­gen. Die Lerchenfeldstrasse wird umfahren – stets stehende Kolonnen und drei Lichtsignale. Alle benutzen die Mattstrasse. So kann es nicht weiter gehen.Hier muss jemand vernünftig und sofort handeln. Die Mattstrasse muss unbedingt beim Versuch einbezogen werden.

Charly Oberkofler, Wil