Das Dach der Doppelturnhalle sanieren

Das Flachdach der Turnhalle Lerchenfeld muss saniert werden. Nach über dreissig Jahren weist das Konstruktionsholz an einigen Stellen Risse auf. Der Schulrat Kirchberg teilt mit, für die Benützung der Turnhalle bestehe keine Gefahr. Die Bürger sollen im Frühling über einen Baukredit abstimmen.

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Die Turnhalle Lerchenfeld soll im nächsten Sommer eine Dachsanierung erfahren. (Bild: seb.)

Die Turnhalle Lerchenfeld soll im nächsten Sommer eine Dachsanierung erfahren. (Bild: seb.)

KIRCHBERG. Der Schulrat Kirchberg hat alle Turnhallendächer einer periodischen Kontrolle unterzogen. Dabei habe sich herausgestellt, dass einzig das Dach der Turnhalle Lerchenfeld in Kirchberg Sanierungsbedarf aufweist. Dies schreibt der Schulrat in einer Medienmitteilung.

Vor über 30 Jahren erbaut

Die Doppelturnhalle wurde 1978 erbaut. Das Flachdach wird von parallelen Fachwerk-Bindern (Trägern) aus Holz im Abstand von jeweils einem Meter getragen. Im Bereich der Faltwand, mit der die Turnhalle in zwei Räume geteilt werden kann, wurden Fachwerkträger aus Stahl eingebaut. Die ganze Konstruktion wurde nach den damaligen Erkenntnissen und Vorschriften erstellt. Heute erfülle dies aber die gesteigerten Anforderungen nicht mehr. So sind heute vor allem die exzentrischen Anschlüsse der Streben an die Ober- und Untergurte der Fachwerk-Binder nicht mehr anzutreffen. Bei der Überprüfung sei nun festgestellt worden, dass infolge dieser Anschlüsse das Konstruktionsholz nach über 30 Jahren Risse aufweist, die den Tragwiderstand verringern, wie der Schulrat weiter mitteilt. Nach Ansicht der hinzugezogenen Fachleute ist von einer Sanierung der bestehenden Binder abzuraten. Vielmehr müssen sie durch neue ersetzt werden. Dies bietet gleichzeitig Gelegenheit zu einer umfassenden Wärmedämmung. Im Moment sind die Fachplaner dabei, mittels Richtofferten einen Kostenvoranschlag für die Sanierung zu erstellen. Ziel sei es, der Bürgerschaft an der nächsten Bürgerversammlung das Kreditbegehren vorzulegen. Bei einer Zustimmung soll die Erneuerung in den Sommerferien erfolgen.

Keine Gefahr in der Halle

Der Schulrat betont in der Mitteilung, es bestehe für die Benützung der Turnhallen weiterhin keine Gefahr, auch die Sicherheit sei gewährleistet. Um jegliches Risiko auszuschliessen, habe der Schulrat eine Reduktion der Deckschicht auf dem Dach veranlasst. Zudem werde – wie bei Flachdächern üblich – im Fall grösserer Schneemengen das Dach freigeschaufelt. (pd)