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Das Basistraining beendet: 137 Maturanden der Kantonsschule Wil erhalten ihre Zeugnisse

Vor 600 Gästen konnten am Mittwochabend 137 Maturandinnen und Maturanden der Kantonsschule Wil im Stadtsaal ihre Zeugnisse entgegennehmen.
Christof Lampart
Jurymitglied Marc Züllig ehrt die vier jungen Frauen, welche in Bezug auf Nachhaltigkeit die besten Maturaarbeiten ablieferten, von links: Jennifer Gerber, Dana Schlegel, Lynn Pantano und Anne-Sophie Werlen. (Bild: Christof Lampart)

Jurymitglied Marc Züllig ehrt die vier jungen Frauen, welche in Bezug auf Nachhaltigkeit die besten Maturaarbeiten ablieferten, von links: Jennifer Gerber, Dana Schlegel, Lynn Pantano und Anne-Sophie Werlen. (Bild: Christof Lampart)

Das Motto des diesjährigen Kantiballes lautete «Fly me to the moon». Dementsprechend häufig waren auch die Anspielungen auf dieses Motto, welches sich durch die diversen Festreden des Abends zogen. Schon die Rektorin der Kantonsschule Wil, Doris Dietler Schuppli, nahm Bezug zum Frank Sinatra-Klassiker aus dem Jahr 1969: «Damals stand die Mondlandung für die unbegrenzten menschlichen und wissenschaftlichen Möglichkeiten. Heute haben Sie ihren ganz persönlichen Mondflug mit der Matura geschafft.»

Auch die Laudatorin des Abends, die Sozialunternehmerin Carla Dosenbach («Step into action»), welche 2008 selbst in Wil die Matura erwarb, forderte die jungen Frauen und Männer dazu auf, sich auf die Sinnsuche zu begeben und dafür durchaus einmal die verschiedensten Projekte auszuprobieren.

Den Mut haben für eine Reise ins Ungewisse

Es gelte, im Leben mutig zu sein, um sich selbst und die Gesellschaft vorwärtszubringen, betonte Carla Dosenbach. Wer jedoch als Maturandin oder Maturand in der eigenen Komfortzone verharre, riskiere ein Leben zu führen, dass nicht der eigenen Ausbildung entspreche.

«Wir haben doch alle unsere persönliche ‹Monde›, die wir gerne erreichen wollen. Und Sie haben jetzt das ‹Basistraining› für ihre Mondmission abgeschlossen. Wagen Sie nun die Reise ins Ungewisse!»

Die Laudatorin appellierte an die jungen Menschen, ganz gezielt ein Risiko einzugehen, um den eigenen Träumen näher zu kommen.

Marc Züllig, Vorstandsmitglied der Arbeitgebervereinigung Wil und Umgebung, blieb es vorbehalten, als eines der drei Jurymitglieder die besten vier Maturaarbeiten in Bezug auf ihre Nachhaltigkeit zu vergeben. Das Niveau sei in der Spitze enorm hoch gewesen und teilweise hätten die Arbeiten «Masterniveau» gehabt, freute sich Züllig. Man habe sich deshalb dazu entschieden, für einmal nicht drei Preise, sondern je zwei erste und zweite Plätze zu vergeben. Diese gingen in diesem Jahr an vier Frauen.

Es durften sich Lynn Pantano («Research Misconduct – An Exception That Proves The Rule Or General Practice In Drug Development?») und Anne-Sophie Werlen («Empathie – Was Literatur bewegen kann») über die ersten Plätze freuen. Gross war die Freude auch bei Dana Schlegel («Learn2Live») und Jennifer Gerber («The Learning Progress Of Asylum-Seeking Children») über ihre zweiten Plätze.

Shania Ender ist die Jahrgangsbeste

Bei so viel Frauenpower verwunderte es auch nicht, dass das beste Notenergebnis in diesem Jahr ebenfalls von einer jungen Frau erreicht wurde, erzielte doch Shania Ender einen sagenhaften Notendurchschnitt von 5,85.

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