Das A und O der Feuerwehr

An der 136. Delegiertenversammlung des Regionalen Feuerwehrverbandes Untertoggenburg, Wil und Gossau verabschiedete Präsident Stefan Kramer die Kassierin Rita Gubler.

Ernst Inauen
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NIEDERBÜREN. Die Feuerwehr Niederbüren mit Kommandant Niklaus Angehrn und seinem Helferteam organisierte die 136. Delegiertenversammlung im Gemeindesaal. Knapp 90 Delegierte und Gäste pflegten nach den geschäftlichen Traktanden die Kameradschaft und amüsierten sich beim Unterhaltungsprogramm. Für die musikalische Einstimmung sorgte die Jugendmusik Niederbüren unter der Leitung von Pius Zeller. Einen Willkommgruss richtete Präsident Stefan Kramer an die zahlreichen Gäste, darunter Daniel Bischof vom AFS, Alice Gimmi und Andrea Schöb vom kantonalen Feuerwehrverband, sowie an Ehemalige.

Gemeindepräsident Niklaus Hollenstein dankte in seiner Grussbotschaft den Feuerwehren. Er unterstrich die hohe Akzeptanz und die Wertschätzung der Feuerwehrarbeit in der Bevölkerung. Den Korps wünschte er unfallfreie Übungen und Einsätze und eine gute Kameradschaft. Alice Gimmi berichtete in der allgemeinen Umfrage aus dem Kantonalverband und unterstrich die hohe Bedeutung der Aus- und Weiterbildung.

Zweistufige Ausbildung

«Unser grösster Wert sind unsere Feuerwehrleute. Tragen wir ihnen grosse Sorge. Bis jetzt können wir immer wieder junge Leute für den Feuerwehrdienst begeistern», leitete Stefan Kramer seinen Jahresbericht ein. Begeisterung wachse mit positiven Erlebnissen, mit jedem Einsatz und auch mit Erlerntem. Darum sei es Pflicht, die Aus- und Weiterbildung in allen Sparten zu fördern und zu verbessern. Beim schweizerischen Bericht «Feuerwehr 2015» hätten die zehn Grundsätze und deren Auswirkungen auf die st. gallischen Feuerwehren die grösste Diskussion ausgelöst.

Zumindest habe verhindert werden können, dass der Begriff Weiterbildung aus der kantonalen Zuständigkeit verschwinde. Die modulare Stammausbildung reiche nicht aus. Der Regionalverband stellt deshalb an der kantonalen DV drei Anträge, die eine zweistufige Ausbildung des Unteroffiziers als Gruppenführer und als Ausbilder, eine zweistufige Ausbildung des Offiziers bis zum Einsatzleiter sowie eine dritte Ausbildungsstufe «Führung Grossereignis» fordern.

Kurse des Regionalverbandes

Im Regionalverband spiele die Aus- und Weiterbildung eine wichtige Rolle, betonte Stefan Kramer. «Ich bin stolz auf die hohe Qualität unserer regionalen Kurse. Sie seien von den Teilnehmenden motiviert und begeistert absolviert worden, stellte er fest. An den fünf Kursen seien rund 450 AdF von 14 Instruktoren kompetent ausgebildet worden.

Der Regionalverband verabschiedete an der DV die Kassierin Rita Gubler. Sie trat Ende 2012 als Kommandantin der Feuerwehr Jonschwil zurück. Als Nachfolger wählte die Versammlung Roger Lindenmann, Oberuzwil. Der übrige Vorstand mit Präsident Stefan Kramer, Vizepräsident Andreas Dobler und Aktuar Christian Moser, Degersheim, wurde für eine weitere Amtsdauer bestätigt.

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