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Dank des sonnenreichen Sommers: Viel Solarstrom im Juli

Die Fotovoltaikanlagen der Technischen Betriebe Wil haben im Juli weit mehr Strom erzeugt als in diesem Monat durchschnittlich erzielt wird. Wil ist damit kein Einzelfall.
Richard Clavadetscher
Der Monat Juli war besonders geeignet für die Gewinnung von Solarstrom. (Bild: Urs Jaudas)

Der Monat Juli war besonders geeignet für die Gewinnung von Solarstrom.
(Bild: Urs Jaudas)

Die Technischen Betriebe Wil (TBW) können für den Monat Juli mit einem sehr guten Ergebnis aufwarten bei der Stromgewinnung durch Fotovoltaik: Sie haben mit ihren Anlagen rund 10000 Kilowattstunden und damit einen gegen 15 Prozent höheren Ertrag gegenüber dem langjährigen Durchschnitt erzielt. Es stand damit Strom für rund 35 Einfamilienhäuser zur Verfügung. Nicht nur der Juli war bei den TBW ein guter Solarstrom-Monat, bereits schon die Monate April bis Juni waren es: Sie brachten im Durchschnitt rund zehn Prozent Mehrertrag.
Die TBW sind damit in guter Gesellschaft.

Strom für eine Million Einfamilienhäuser

Wie der Branchenverband Swissolar gestern mitteilte, führte der vergangene Juli mit seinen vielen Sonnentagen bei den Schweizer Fotovoltaikanlagen zu den Rekorderträgen. Unter dem Strich habe ein Mehrertrag von 35 Gigawattstunden oder 13 Prozent gegenüber dem langjährigen Durchschnitt resultiert, so Swissolar. Diese Menge reicht für die Versorgung von rund einer Million Einfamilienhäusern. Dies verwundert insofern nicht, als der Juli dieses Jahres nicht weniger als rund 18 Prozent sonniger war als ein durchschnittlicher Monat Juli in der Periode 1996 bis 2015. Nicht nur die Sonnenscheindauer, sondern auch die Hitze war aussergewöhnlich. So lag die tägliche Maximaltemperatur im Schnitt vier Grad Celsius über dem langjährigen Mittel.

Hitze senkt die Leistung nur minim

Grosse Hitze reduziert jedoch die Leistung der Fotovoltaikanlagen. Laut Swissolar ist dieser Effekt aber sehr klein. Berechnungen zeigten, dass die hohen Temperaturen den Mehrertrag durch das andauernd schöne Wetter nur gerade um 4,5 Prozent schmälerten. Der Temperatureffekt sei damit rund viermal kleiner als der erzielte Mehrertrag durch das sonnige Wetter im vergangenen Monat.
Dieses Ergebnis deckt sich mit jenem der Fotovoltaikanlagen der TBW. Je nach Modul habe der Minderertrag zwischen zwei und drei Prozent gelegen, so Goar Schweizer von den TBW.

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