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CVP und FDP sprechen sich für die Lösung des Gemeinderats zur Sanierung des Zuzwiler Dorfbachs aus

Die beiden Ortsparteien befürworten einen Gerinneausbau des Dorfbachs. Die Alternative mit einem Entlastungsstollen lehnen hingegen beide ab. Damit stellen sie sich hinter den Gemeinderat.
Gianni Amstutz
Der Zuzwiler Dorfbach muss für ein Hochwasserereignis saniert werden. Die Frage, die sich stellt, ist wie. (Bild: Andrea Häusler)

Der Zuzwiler Dorfbach muss für ein Hochwasserereignis saniert werden. Die Frage, die sich stellt, ist wie. (Bild: Andrea Häusler)

Lange zögerten die Zuwziler Ortsparteien mit einer Empfehlung für die bevorstehende Abstimmung über die Sanierung des Dorfbachs am 20. Oktober. Einzig die SVP gab früh bekannt, beide Lösungen - also sowohl Gerinneausbau als auch Entlastungsstollen - ablehnen zu wollen.

SP, CVP und FDP wollten vor Bekanntgabe einer Empfehlung zuerst die Informationsveranstaltung der Gemeinde und die Bachbegehung abwarten. Nun äussern sich CVP und FDP zur bevorstehenden Abstimmung.

Ja zum Gerinneausbau, Nein zum Entlastungsstollen

Die beiden Parteien kommen nach der Analyse aller vorliegenden Informationen zum selben Ergebnis: Den vom Gemeinderat bevorzugten Gerinneausbau befürworten sie, die Lösung mit einem Entlastungsstollen lehnen sie ab.

Angesichts der emotional geführten Debatte über mögliche Lösungen für den Hochwasserschutz betont die FDP die Wichtigkeit, die Entscheidung faktenbasiert zu treffen. Letztlich sprach diese nüchterne Betrachtung für den Gerinneausbau. Das sieht auch die CVP so. Sie spricht von einer seriösen Planung, die den vorgegebenen Dimensionen des Hochwasserschutzes entspreche.

Ein redimensioniertes Projekt macht dementsprechend für die CVP und die FDP keinen Sinn. «Ein lediglich sanfter Ausbau löst das Problem in keiner Weise», schreibt die FDP. Sie gibt zu bedenken, dass dafür auch keine Subventionen von Bund und Kanton gesprochen würden. Zudem gehöre ein sanfter Ausbau in die Kategorie «Unterhalt» und müsste vom Perimeter-Unternehmen, also allen Bachanstössern, getragen werden. Dies dürfte zu noch viel grösseren Emotionen im Dorf führen.

Die CVP habe sich mit der Frage beschäftigt, ob ein Projekt für ein dreissigjähriges Hochwasser nicht ausreichend wäre. Zweifel am vorliegenden Projekt seien berechtigt und auch innerhalb der Partei seien gewichtige Argumente gegen den Gerinneausbau vorgebracht worden. Trotzdem schreibt die Partei: «Der Vorstand ist der Ansicht, dass der Schutz der Zuzwiler Bevölkerung höher zu gewichten ist.»

Eine weitere Alternative unrealistisch

Die beiden Parteien betonen zudem, dass auch ein doppeltes Nein für sie keine Lösung darstellt. «Bei einer Neuplanung stünde man nach einigen Jahren wieder am selben Punkt wie heute», schreibt die FDP. Und die CVP meint: «Ein Nein zum Gerinneausbau würde keine neuen Lösungen bringen. Alternativen, die nicht bereits geprüft wurden, stehen nicht zur Verfügung.»

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