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CVP setzt auf junge Köpfe: «Junge Menschen können in der Politik viel bewegen, wenn sie denn wollen»

Drei der fünf Parteileitungsmitglieder der CVP treten in einem Jahr zurück. «Es ist wichtig, den Vorstand jetzt zu erneuern und frischen Wind in die Parteileitung zu bringen», sagt Vizepräsident Freddy Noser. Die Suche richtet sich an junge Menschen.
Hans Suter
Zuzwil hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten baulich stark vergrössert und zählt mittlerweile knapp 5000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die CVP gibt sich in öffentlichen Ämtern wie Gemeinderat, Schulrat und GPK aktiv ein und ist bestrebt, die Zukunft mitzugestalten. (Bild: Hans Suter)

Zuzwil hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten baulich stark vergrössert und zählt mittlerweile knapp 5000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die CVP gibt sich in öffentlichen Ämtern wie Gemeinderat, Schulrat und GPK aktiv ein und ist bestrebt, die Zukunft mitzugestalten. (Bild: Hans Suter)

Die aktuelle Parteileitung führt die CVP Zuzwil seit rund zehn Jahren. Grund genug für die Vorstandsmitglieder Freddy Noser, Brigitte Baur und Christoph Schönenberger, jüngeren Kräften Platz zu machen.

In einem Jahr ist Neubeginn

An der Hauptversammlung in einem Jahr sollen die zwei verbleibenden Parteileitungsmitglieder Christian Keller und Reto Müller (Kassierer) drei neue Kolleginnen und Kollegen erhalten, darunter eine Präsidentin oder einen Präsidenten. Aktuell hat die CVP Zuzwil keinen, die Partei wird von Vizepräsident Freddy Noser geführt.

Bei der Suche setzt die Partei ganz auf die jüngere Generation: «Es ist wichtig, den Vorstand zu erneuern und diesen mit neuen und motivierten Personen zu besetzen und damit frischen Wind in die Parteileitung zu bringen», sagte Vizepräsident Freddy Noser gestern Abend an der Mitgliederversammlung.

«Die Zukunft gehört den jungen Menschen»

Die CVP Zuzwil zählt rund 90 Mitglieder. Da würde man annehmen, dass sich aus den eigenen Reihen mühelos drei geeignete Vorstandsmitglieder rekrutieren liessen. «Es ist schwieriger, als es auf den ersten Blick den Anschein erwecken mag», sagt Vorstandsmitglied Brigitte Baur. «Auch bei der CVP ist dasselbe Phänomen festzustellen wie in anderen Parteien, Vereinen und Organisationen: Die besten Köpfe sind bereits mehrfach engagiert – im Beruf, in der Familie, in Vereinen und Institutionen.» Ihnen noch etwas weiteres aufzuhalsen, sei schwierig.

Brigitte Baur appelliert an den Kampfgeist der jüngeren Generation: «Junge Menschen können in der Politik viel bewegen, wenn sie denn wollen.»

Brigitte Baur appelliert an den Kampfgeist der jüngeren Generation: «Junge Menschen können in der Politik viel bewegen, wenn sie denn wollen.»

Trotzdem gibt sich Brigitte Baur optimistisch: «Wir sind zuversichtlich, dass sich die abtretende Parteispitze durch junge, motivierte Köpfe ersetzen lässt.» Die Hoffnung legt sie ganz auf junge Kräfte. «Junge Menschen können in der Politik viel bewegen, wenn sie denn wollen», sagt sie. «Die Zukunft gehört den Jungen, also sollten sie die Zukunft auch selber gestalten können. Wir sind bereit, ihnen die Zügel in die Hand zu geben.» Die Nachfolgerinnen und Nachfolger könnten dabei auf einer guten Parteibasis aufbauen. Brigitte Baur sieht die CVP Zuzwil gut aufgestellt und stark positioniert. Zu den Verdiensten der CVP in der jüngeren Vergangenheit zählt sie den Anstoss zur Gründung der IG Sportanlagen und den daraus resultierenden Neubau der Turnhalle. Auch bezüglich sorgsamem Umgang mit den Steuergeldern habe die Partei wertvolle Arbeit für die Gemeinde geleistet. Als Beispiel nennt sie die Sanierung der Hinterdorfstrasse: «Wir haben das Projekt kritisch hinterfragt und an der Bürgerversammlung erreicht, dass es schliesslich zur Neubeurteilung zurückgewiesen wird.»

Interessante Projekte in den nächsten Jahren

Die neue Parteileitung werde bald wichtige Projekte zu beurteilen haben. Darunter mehrere Strassensanierungen und die Sanierung des Dorfbachs hinsichtlich des geforderten Hochwasserschutzes. Allesamt Projekte, die viel Geld verschlingen und sich auf die Pro-Kopf-Verschuldung in der Gemeinde auswirken würden. Das politische Klima in Zuzwil bezeichnet Baur als konsensorientiert. «Auf der Ebene der Lokalpartei spielt die Parteifarbe eine untergeordnete Rolle.» Hier setze man sich zusammen an einen Tisch und sucht nach sinnvollen Lösungen. «Meistens geht es um die Sache in Zuzwil. Und das ist gut so.»

Aktuelle Geschäfte diskutiert

Rund 20 Mitglieder der CVP Zuzwil besuchten die Hauptversammlung am Dienstagabend im Wohn- und Pflegeheim Lindenbaum in Weieren. Nach dem Rückblick auf das politische Jahr der Ortspartei durch Freddy Noser diskutierten die Anwesenden nebst der zukünftigen Zusammensetzung des Vorstandes auch die Sanierung des Dorfbachs und die geplante Senkung des Steuerfusses.

Für die Senkung des Steuerfusses

Die CVP-Ortspartei unterstützt den Antrag des Gemeinderates zur Senkung des Steuerfusses um 5 Prozentpunkte auf neu 87 Prozent. Die CVP werde die zukünftige Veränderung der Pro-Kopf-Verschuldung der Einwohnerschaft in der Gemeinde kritisch beobachten. Wie dem Finanzplan zu entnehmen sei, könnte die Pro-Kopf-Verschuldung von aktuell 1900 Franken in den nächsten vier Jahren auf rund 5000 Franken anwachsen. Weiterhin will die CVP die geplante Umsetzung der Dorfbacherweiterung respektive -sanierung verfolgen.

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