CURLING: Prestigeerfolg in der Resega

Ein Uzwiler Team nahm die Einladung zum 50. Torneo di Primavera in Lugano an. Roman und Romano Ruch, Jörg Müller und Dani Loser siegten im Turnier der Sieger.

Urs Nobel
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Ein seltenes Achterhaus geschafft: Roman Ruch, Dani Loser, Jörg Müller, Romano Ruch (von links). (Bild: PD)

Ein seltenes Achterhaus geschafft: Roman Ruch, Dani Loser, Jörg Müller, Romano Ruch (von links). (Bild: PD)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Aufgrund des Jubiläums luden die Veranstalter sämtliche ehemaligen Sieger ihres Turniers ein. Uzwil gewann in der Zweifamilien-Besetzung Harzenmoser/Ruch vor 22 Jahren und waren somit teilnahmeberechtigt. «Man kann ein Frühlingsturnier zum Plausch und als Saisonausklang bestreiten. Man kann sich aber auch noch ein letztes Mal in der Saison entsprechend vorbereiten und vorne mitmischen», sagte Romano Ruch vor dem Turnierbeginn. Und weil sich seit 22 Jahren im Curlingsport viel verändert hat, entsandte der CC Uzwil das bestmögliche Team ins Tessin, um konkurrenzfähig zu sein.

Romano Ruch vermochte seinen Sohn Roman, Jörg Müller und Dani Loser für eine Teilnahme zu motivieren. Zuerst war einfach einmal die Vorfreude auf das traditionelle Turnier. Ab vergangenem Freitag kam jedoch jener Ehrgeiz hervor, den es braucht, um zu siegen. Die Uzwiler absolvierten während zweier Tage drei Spiele und schlossen allesamt siegreich ab. Die grösste Motivation holten sie sich im Spiel gegen Gstaad, als ihnen ein Achterhaus (siehe Kasten) gelang. An einen möglichen Sieg dachten die Ostschweizer aber erst, als sie Wallisellen mit Skip Schaller bezwangen. Um jedoch in den Final einzuziehen, benötigten die Uzwiler am Sonntagmorgen einen weiteren Erfolg. Auch dieser stellte sich ein, so dass es zum Final gegen Samedan (Skip Luzi Thom) kam, der zwar hartumkämpft war, aber ebenfalls siegreich gestaltet werden konnte.

Die Freude ob des Turniersiegs war entsprechend riesig. Vor allem bei Romano Ruch, der im vergangenen Winter lediglich drei Turniere bestritt. Auch Roman Ruch beteiligte sich nur an zwei Turnieren, im Gegensatz zu Jörg Müller oder Dani Loser, die mit ihren Teams vergangenen Winter im Dauereinsatz standen. Die vier Spieler gewannen im Tessin je eine Baume&Mercier-Uhr im Wert von je 3000 Franken. Diese dürfte sie noch lange an die erfolgreiche Teilnahme des 50. Torneo di Primavera in der Resega in Lugano erinnern.