CURLING: Den Titel erfolgreich verteidigt

Der Sieger des Uzwiler Frühlingsturniers heisst Uitikon-Waldegg mit dem Einheimischen Manuel Ruch. Er siegte mit Stammpartner Nicolas Longchamp und Ersatzspielern Romano Ruch und Dani Loser, beide aus Uzwil.

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Uitikon-Waldegg siegte auch mit Ersatzleuten erneut. (Bild: Daniel Pfründer)

Uitikon-Waldegg siegte auch mit Ersatzleuten erneut. (Bild: Daniel Pfründer)

Obwohl der nachmalige Sieger mit Romano Ruch und Dani Loser zwei Ersatzspieler in seinem Team hatte, siegte er erneut, zum dritten Mal in fünf Jahren. Zweimal wurde er «nur» Zweiter. Das Team Uitikon-Waldegg verlor zwar gegen Uzwil 4 (Team Gyr), gewann jedoch sämtliche anderen Partien, unter anderem auch gegen die mitfavorisierten Russinnen. «Ersatzmann Romano Ruch im Team seines Sohnes sah im neuen Modus den Vorteil für sein Team. «Obwohl wir ein Spiel verloren, konnten wir noch gewinnen. Das war bei früheren Austragungen bei fünf Spielen pro Turnier nicht möglich.» Das Team Manuel Ruch zerzauste im Final Alvaneu-Bad mit 15:3. Eine eindrückliche Leistung in Anbetracht dessen, dass der Final­gegner in der Qualifikation die mitfavorisierte Mannschaft von Jörg Müller (Uzwil) kurzerhand vom Eis gewischt hatte.

Weg vom Breiten- zum Spitzensport

Das Uzwiler Frühlingsturnier entwickelt sich immer mehr vom Breitensportanlass zum Spitzensport. Es beteiligten sich mehrere Spitzenteams in der Uzehalle, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass jedes Team in drei Tagen zu sechs Spielen kommt. Und – wie das Beispiel des Siegers zeigte: Man kann das Turnier auch nach einer Niederlage noch gewinnen. Die ­ 30 Mannschaften spielten abwechselnd in der Eishockey- oder in der Curlinghalle. Weil ausgewogen eingeteilt wurde, kam niemand zu kurz oder wurde bevorteilt. In der Curlinghalle war das Eis während allen Tagen immer gleich. In der grossen Halle war es jeweils eine Herausforderung für die Teams. Keineswegs etwa wegen mangelnder Eisaufbereitung seitens des Eismeisters Bruno Scardanzan, sondern vielmehr deswegen, weil die Sonnen- und Lichteinstrahlungen immer wechselten und so andere Bedingungen schuf.

Manuel Ruch, der Skip des Siegerteams, kann nach seinem Sieg schon bald ein Uhrengeschäft eröffnen. Er gewann zum dritten Mal eine Uhr von Uhren Klaus, diesmal handelte es sich um eine Edox ChronoRally-S. In Anbetracht dessen, dass das Nenngeld für das Frühlings­turnier 400 Franken betrug, hat sich der Einsatz für ihn und sein Team mehr als gelohnt.

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch