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CURLING: 1,2 Millionen Dollar Preisgeld

Ein grossartiger Erfolg für das Uzwiler Damenteam zum Jahresende. Als Team Schweiz siegte es am Länderturnier in China, an welchem neun Nationen teilnahmen.
Urs Nobel
Die Uzwilerinnen haben gut lachen. 1,2 Millionen gewinnt man nicht aller Tage, auch wenn es sich dabei «nur» um Hong-Kong-Dollar handelt. (Bild: PD)

Die Uzwilerinnen haben gut lachen. 1,2 Millionen gewinnt man nicht aller Tage, auch wenn es sich dabei «nur» um Hong-Kong-Dollar handelt. (Bild: PD)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Der Verzicht auf die persönlichen Weihnachtsvorbereitungen hat sich für das Damenteam des CC Uzwil gelohnt. Es siegte im chinesischen Xining an einem Länderturnier, an dem sich neun Nationen beteiligten. Die Schweizerinnen gewannen dabei 1,2 Millionen Preisgeld. Allerdings nicht Franken oder Dollar, sondern Hong-Kong-Dollar. Diese rechnen sich in Franken umgerechnet zu 12 Rappen, was den stolzen Betrag von knapp 150000 Franken ausmacht.

Die weite Reise hat sich somit für die Uzwilerinnen in doppelter Hinsicht gelohnt. Wertvoll ist nämlich nicht nur der Siegercheck, sondern wichtig auch die Bestätigung des eigenen Könnens. Das Team lag im Verlauf der bisherigen Saison schon einige Male gut im Rennen, um zum Schluss einen absoluten Spitzenrang doch knapp zu verpassen.

Die Schweizerinnen fanden sich in China nach der Qualifikation auf dem vierten Rang wieder und mussten sich gegen das chinesische Olympiateam Wang um den Einzug in den Final streiten. Die Uzwilerinnen setzten sich in einem heiss umkämpften Spiel zweier etwa gleich starker Teams mit dem letzten Stein durch und schafften somit den Finaleinzug.

In diesem trafen sie auf keinen geringeren Gegner als die Europameisterinnen 2016 aus Russland. Skip Ursi Hegner und ihr Team, bestehend aus Nina Ledergerber, Imogen Lehmann und Claudia Baumann, benötigten die letzten Kraftreserven, um nur kurze Zeit nach dem schwierigen Halbfinal in der Nacht am frühen Morgen auch noch den Final zu bestreiten. Die Uzwilerinnen legten ihren zünftigen Respekt bald beiseite und kämpften mit ihrem prominenten Gegner frisch auf Augenhöhe. Schliesslich ging die Rechnung auf und die Uzwilerinnen liessen sich als Sieger in einem hoch dotierten Länderturnier feiern.

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