Coronafolgen noch kaum abschätzbar: Erste Flawiler Coronakonferenz deshalb ohne konkrete Resultate

An der zweiten Coronakonferenz im Juni hingegen will Flawil mögliche Massnahmen beschliessen.

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An der ersten Coronakonferenz im Gemeindehaus Flawil wurden Unterstützungsformen in Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten von Bund und Kanton diskutiert.

An der ersten Coronakonferenz im Gemeindehaus Flawil wurden Unterstützungsformen in Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten von Bund und Kanton diskutiert.

Bild: PD

Am 27. April hat im Gemeindehaus Flawil «eine erste Corona-Konferenz» stattgefunden, wie die Gemeindekanzlei mitteilt. An diesem Treffen sei einerseits die aktuelle Situation der Flawiler Wirtschaft aufgrund des Coronavirus analysiert worden. Anderseits seien Unterstützungsmöglichkeiten für die Bevölkerung und für die lokalen Betriebe diskutiert worden. Doch die mittel- und langfristigen Folgen für die Flawiler Wirtschaft seien noch kaum abschätzbar.

Viele Fragen

In den rhetorisch Fragestellungen der Mitteilung heisst es: Braucht es neben den Massnahmen des Bundes und des Kantons auch ein kommunales Unterstützungsangebot für die Flawiler Betriebe? Und wenn ja, in welcher Form? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, haben sich Mitglieder des Gemeinderats mit Vertretern der Handels- und Industrievereinigung (HIF), des Gewerbevereins, der Flawiler Fachgeschäfte und der Flawiler Bauernvereinigung getroffen. Mit dabei waren auch Raphael Kühne, Präsident der GGA Flawil Genossenschaft, und Thomas Angehrn, Leiter der St.Galler Kantonalbank Flawil. HIF-Präsident Roland Klotz vertrat als Vorsitzender der Bankleitung auch die Raiffeisenbank Flawil-Degersheim-Mogelsberg-Oberuzwil.

«Gut überlegen»

Laut Gemeinderat hatte der Austausch einerseits zum Ziel, ein Bild der aktuellen Situation der Flawiler Wirtschaft zu zeichnen. Anderseits wurden Unterstützungsformen in Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten von Bund und Kanton diskutiert. Die Teilnehmenden seien sich einig, dass das wahre Ausmass der Coronavirus-Pandemie erst in einigen Wochen oder Monaten sichtbar werde. «Es gilt also gut zu überlegen, wie eine wirksame Unterstützung aussehen kann», heisst es in der Mitteilung weiter.

Anfang Juni findet eine weitere Corona-Konferenz statt. Dann sollen konkrete Massnahmen beschlossen und umgesetzt werden. (red)