Trotz Corona-Virus: Oberbüren geht davon aus, seine Versammlungen durchführen zu können

Veranstaltungen mit 150 bis 1000 Besucherinnen und Besuchern – darunter etwa Bürgerversammlungen – müssen wegen des Corona-Virus diverse Vorgaben beachten. 

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So eng wie 2018 wird die Bürgerversammlung in Oberbüren nicht mehr gestuhlt sein.

So eng wie 2018 wird die Bürgerversammlung in Oberbüren nicht mehr gestuhlt sein.

Bild: Zita Meienhofer

(pd/tos) Gemäss den Vorgaben des Bundes sind Veranstaltun­gen mit über 1000 Personen bis am 15. März ver­boten. Ergänzend dazu hat das kantonale Gesundheits­departement kürzlich bekannt gegeben, dass bei einer Veranstaltung mit über 150 aber weniger als 1000 Per­sonen diverse Vorgaben beachtet werden müssen. Un­ter diese Kategorie fallen teilweise auch die Bürgerversammlungen, wel­che in den kommenden Wochen in der ganzen Region stattfinden.

Die Gemeinde Oberbüren hat darauf reagiert und schreibt in einer entsprechenden Mitteilung: 

«Die Körperschaften haben sich darauf verständigt, dass zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen wird, dass die Versammlungen wie geplant durch­geführt werden können.»

Dies jedoch unter Vorbehalt weiterer Vorgaben des Bun­desrates beziehungsweise des Kantons. Sollte es notwendig wer­den, dass die Bürgerversamm­lungen verschoben werden müssen, werde so frühzeitig wie möglich auf der Gemeindehomepage sowie auf den Homepages der Schulen informiert, so die Oberbürer Räte.

Alle Körperschaften hätten sich zudem auf folgende Rahmenbedingungen in Bezug auf die Durchführung der Bürgerversammlungen geeinigt:

  • Besonders gefährdeten Personen wird empfohlen, an den Bürgerversammlungen nicht teilzunehmen
  • Beim Eingang werden die Hinweise des Bundesamts für Gesundheit platziert
  • Sofern es die Platzverhältnisse zulassen wird gross­zügiger gestuhlt

Die Vorgemeinde Oberbüren findet am 12. März statt, die Versammlung der Primarschulgemeinde Oberbüren und der Oberstufenschulgemeinde am 16. März, die Primarschulgemeinde Niederwil am 17. März und diejenige der Politischen Gemeinde und der Wasserversorgung Oberbüren am 23. März.

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