Corona verunmöglicht Proben:
Popsanto-Konzerte um zwei Jahre verschoben

Die Kirchen sind gebucht und das Musikprogramm für Popsanto3 steht. Das Organisationskomitee hat jedoch entschieden,  die Konzertreihe auf den Jahreswechsel 2022/23 zu verschieben, da die mitwirkenden Vereine infolge der Corona-Schutzmassnahmen nicht proben können.

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Äusserst erfolgreich abgeschlossen: Die Popsanto-Konzertreihe 2017/18.

Äusserst erfolgreich abgeschlossen: Die Popsanto-Konzertreihe 2017/18.

Bild: PD

(pd/red) Nach der erneut sehr erfolgreichen Konzertreihe im Jahre 2017/18 wollten wieder ausgewählte Profimusiker, die Jugendorchester aus Frauenfeld und Wil sowie ein Projektchor aus Wil/Hinterthurgau im Dezember 2020 bis Februar 2021 die Popsanto-Idee weiterführen. Für die geplanten Aufführungen waren die Konzerte in Frauenfeld, in Wängi, Wil und St.Gallen schon gebucht.

Corona macht alles anders

Die Mitwirkenden wären voller Energie und Lust, das Projekt Popsanto3 in Angriff zu nehmen, doch das Virus hat dies leider verunmöglicht. Momentan findet weder ein Vereinsleben statt noch dürfen Konzerte ausgetragen werden. Die Kulturschaffenden hat es, neben vielen anderen auch, sehr hart getroffen. Möglicherweise werden auf Ende Jahr Konzerte und Veranstaltungen nur unter speziellen Schutzmassnahmen wieder möglich sein. Doch an ein Proben mit 160 Mitwirkenden ist momentan nicht zu denken. Dies ist jedoch Voraussetzung für ein Projekt wie Popsanto3. Das OK besteht aus vielen ehrenamtlichen Mitgliedern , welche aktiv auch in anderen Kulturprojekten mitwirken. So konnte das Projekt nicht nur um ein Jahr verschoben werden. Trotzdem haben sich alle Beteiligten einstimmig dafür ausgesprochen, das Projekt Popsanto3 in zwei Jahren durchzuführen. 

80 Sängerinnen und Sänger

Damit ein raumfüllendes Erlebnis erzeugt wird, ist nebst dem Sinfonieorchester ein starker Chor das wichtigste Element. Der Projektchor umfasst mehr als 80 Sängerinnen und Sänger. Die Grundlage dazu bilden  der populare Roxing-Chor der Pfarr- und Kirchgemeinde Wil und der Chrüz+Be-Chor aus Wilen. Im Symphonieorchester wirken neben der Jugendmusik Frauenfeld auch das Jugendorchester Wil sowie eine Comboband mit. Es werden somit wiederum über 160 Mitwirkende an diesem Projekt teilnehmen. Die Leitung hat Andreas Signer inne.