Club 1941 zu Besuch im «Schützengarten»

EISHOCKEY. Die Mitglieder des Clubs 1941 des EHC Uzwil bezahlen jährlich einen Beitrag von 1941 Franken. Im Gegenzug wird ihnen nebst sportlicher Unterhaltung da und dort die Gelegenheit geboten, gemeinsam etwas zu unternehmen. Dabei lässt sich ein interessantes Netzwerk aufbauen.

Urs Nobel
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Den Besuchern der Brauerei Schützengarten wurde viel Wissenswertes mitgeteilt. (Bild: uno.)

Den Besuchern der Brauerei Schützengarten wurde viel Wissenswertes mitgeteilt. (Bild: uno.)

Den Club 1941 des EHC Uzwil gibt es seit einem halben Jahr. Die Gründung dieses Gönnerclubs war an der Hauptversammlung in diesem Jahr massgeblich daran «schuld», dass der EHC Uzwil eine Fusion mit dem EC Wil ablehnen und sich für die Eigenständigkeit entscheiden konnte. 50 Mitglieder soll der Club 1941 dereinst im Minimum zählen. 39 sind es aktuell. «Der Anfang ist gemacht, die nächsten Schritte bis zur Zahl 50 werden nun etwas schwieriger», erklärt Roger Hadorn, Chef Finanzen im Vorstand des EHC Uzwil und aktuell Interimspräsident.

Spontan abgemacht

Die Clubmitglieder sollten ein erstes Mal die Gelegenheit bekommen, gemeinsam etwas unternehmen zu können. Da kam Hadorn der Vorschlag eines Schützengarten-Vertreter, einmal die Brauerei in St. Gallen zu besuchen, gerade recht. «Weil es ohnehin nie einen Termin gibt, der allen passt, entschlossen wir uns, den Besuch auf den 6. Dezember, den Samichlaustag, festzulegen. Schliesslich sagten 20 Mitglieder zu. Und bereuten den zeitaufwandf nicht. Sie erlebten einen interessanten Nachmittag, der viel Sehens- und Wissenswertes bot. Der Abschluss bei einer Bierdegustation wurde selbstredend gerne genutzt. Überbordet wurde hingegen nicht, denn fast jeder hatte noch nach Hause zu fahren. Das Carunternehmen Rüttimann sorgte zwar für eine angenehme Mitfahrt in einem seiner brandneuen Busse ab Uzwil. Nach Hause musste aber jeder selber wieder kommen.

Kein Plan B

Keine Frage, die Club-1941-Mitglieder – so viel Franken bezahlen sie pro Jahr – wollten von Roger Hadorn wissen, wie er und der Vorstand die aktuelle sportliche Situation der ersten Mannschaft einschätzen. Hadorn überraschte dabei die Anwesenden mit einer mutigen Antwort: «Wir haben keinen sogenannten Plan B. Den brauchen wir auch nicht, weil wir nicht absteigen werden.»

Verstärkungen wären wichtig

Während der Bierdegustation wurde natürlich rege gefachsimpelt und ganz allgemein herrschte Einigkeit unter den Anwesenden, dass der EHC Uzwil Verstärkungen benötigt. Doch dafür hat es kein Geld im Kässeli. So gilt es also, weiterhin auf das bestehende Team zu vertrauen und auf Trainer Roger Bader, auf dass dieser regelmässig Höchstleistungen aus seinem Team herauszuholen vermöge. Grund zu Optimismus gab am Samstag der Erfolg in Chur. Jetzt fehlt nur noch die Bestätigung dieses Resultats.

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